Wenn Mama kündigt, während der Elternzeit und ohne Plan b - mit Madita

Shownotes

9 Auf der Suche nach ihrem Weg zwischen Kind und Karriere. Seit 8 Jahren lässt sie sich diesen Schritt ausreden und dann ist es endlich soweit: Madita kündigt, noch in Elternzeit und ohne neuen Job oder einen festen Plan.

In dieser Folge Mamaphase spricht sie darüber, wie sich der Moment vor der Kündigung angefühlt hat, warum sie endlich diesen Schritt gegangen ist und was das schlimmst ist, was passieren kann.

Außerdem sprechen wir darüber, warum sich so viele Mamas diesen Schritt häufig nicht trauen, warum Präsenz im Büro immer noch mit Leistung verwechselt wird und warum du dir vor so einer Entscheidung nur eine einzige Frage stellen solltest.

Eine sehr reale Rechnung zwischen Existenzangst und dem Mut, sie trotzdem einzugehen. Zu Gast: Madita, Mama von drei Kindern (zwei an der Hand), aktuell in Elternzeit. Ihren Weg teilt sie auf Instagram unter @madita.nicht.zurück. 👉🏻 https://www.instagram.com/madita.nicht.zurueck/

Denkst du auch manchmal darüber nach, einfach zu kündigen? Was hält dich davon ab oder hast du dich sogar getraut diesen Schritt zu gehen?

Schreib mir, so von Mama zu Mama: Instagram https://www.instagram.com/mamaphase.podcast

LinkedIn https://www.linkedin.com/in/jasmin-mandl-88b71b223?utm_source=share_via&utm_content=profile&utm_medium=member_ios

✉️ E-Mail für Anfragen & Kooperationen: mamaphase.podcast@outlook.de

📬 Zum ‘more than mom’-Newsletter anmelden: https://tinyurl.com/mamaphase-newsletter

🔔 Abonniere den Mamaphase-Podcast, um keine Folge zu verpassen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Sie fährt während ihrer alten Zeit ins Büro, im Auto durchlebt sie so ziemlich jede Emotion und das ist der Moment kurz bevor sie kündigt.

00:00:09: Während der Elternzeit und des ganzen Ohne-Planwegen.

00:00:13: Madita erzählt uns warum sie als Mama etwas tut was sie sich vor acht Jahren hat ausreden lassen.

00:00:19: Was ihr Kinder über's Kündigen denkt und warum das der beste Vorbildmoment war den sie bieten kann.

00:00:31: über Identität, Selbstbild und die Frage was macht diese Mama-Phase eigentlich mit uns?

00:00:36: Hi ich bin Yasmin.

00:00:38: Mama und Podcast haste!

00:00:39: Und ich rede darüber weil ich der Meinung bin dass wir im Mamaalltag viel zu selten über diese Themen sprechen.

00:00:49: Hallo

00:00:49: liebe Madita

00:00:50: schön das du heute da bist.

00:00:52: Hallo

00:00:52: schön dass ich hier sein darf.

00:00:55: Wir haben heute zur Podcastabnahme.

00:00:58: Freitag typischer ja Feierabend-Tage, wo man dann ins Wochenende startet.

00:01:04: Wenn man denn gerade in einem Beruf nachgeht so ... In der alten Zeit freut man sich meistens aufs Familienwochenende.

00:01:13: Erzähl doch gerne mal wie war deine Woche so bisher und worauf freust du dich jetzt?

00:01:20: Meine Woche war unfassbar spannend.

00:01:23: die hat Montag damit gestartet, dass mein Mann einen Tag frei hatte und ich den Tag genutzt habe um zu meinem Ex-Arbeitgeber zu fahren.

00:01:35: Und mit dem zu besprechen wie es weitergehen soll oder viel mehr zu besprechen das ist nicht mehr weiter gehen soll.

00:01:44: Das hat die ganze Woche dann noch überschattet und war super aufregend.

00:01:51: Genau!

00:01:52: Es war zwar schon entschieden Aber jetzt, diesen Montag bin ich den Schritt gegangen das Gespräch zu suchen.

00:01:59: Wenn du an Montag zurück denkst wie sind gerade so die Gefühle?

00:02:03: Ist es erleichtern auch beängstigend?

00:02:06: oder was fühlst Du gerade so wenn du an den Tag vielleicht an die Stunde bevor du ins Büro deines Ex-Arbeitgebers gegangen bist?

00:02:14: Also tatsächlich die Stunde davor kam dann nur so beschreiben alle Emotionen ganz komprimiert immer im Wechsel.

00:02:21: also Ich bin dahin gefahren und ich habe geweint und ich hab gelacht mich mit sehr lauter Musik, mit Queen angefeuert dass ich das jetzt durchziehe und schaffe.

00:02:31: Und saß auch im Auto und habe total gezweifelt ob das das Richtige ist.

00:02:37: aber es gab immer einen sehr schnellen Wechsel der Emotion.

00:02:39: also es war keine drei Minuten mal eine konstante Emotion und ich fahre dann nach einer halben Stunde hin.

00:02:45: Also das war viel!

00:02:48: Okay okay das natürlich dann krass und wir waren so die ersten Minuten, nachdem du vielleicht das Büro wieder verlassen hast?

00:02:56: Ich hab geweint.

00:02:57: Ganz bitterlich.

00:02:58: Ich habe mein Mann als erstes angerufen.

00:03:01: Mein Mann würde so was niemals tun.

00:03:03: für den ist das ein Buch mit sieben Siegeln dieses Thema auf Selbstverwirklichung der hat er gar nicht so richtig Bock drauf.

00:03:09: aber trotzdem und das finde ich so beeindruckend unterstützt er mich in jedem Schritt und dass ich also ich kann immer wieder nur dankbar dafür sein, dass er das zu macht.

00:03:22: Genau, also am Anfang hab ich ganz stark geweint.

00:03:24: Hab ihn angerufen und ... hab tatsächlich auch gesagt, dass ich stolz auf mich bin, weil ich das seit acht Jahren eigentlich vorhatte und immer wieder verschoben habe, nach hinten geschoben hab.

00:03:37: Ja!

00:03:37: Und dann kam große Freude.

00:03:41: Auf dem Weg nach Hause kamen große Freute.

00:03:43: Dann stand mein Mann hier in der Tür mit zwei Wunderkerzen.

00:03:47: Wir haben es ein bisschen bei einem Kaffee gefeiert.

00:03:49: Dann ging schon wieder der Familienalltag los, weil das Baby war kranke.

00:03:54: Oh nein, oh nein!

00:03:57: Das Baby ist wieder ein bisschen gesund.

00:03:59: Wie geht es wieder besser?

00:04:03: Dann ist man natürlich gleich wieder aus einem Wechselbad der Gefühle zurück im Alltag.

00:04:08: So ist das Mamaleben.

00:04:12: Wenn du sagst, dass es jetzt acht Jahre eigentlich schon so in dir, dass du oder vor acht Jahren schon mal kündigen wolltest.

00:04:20: Dann gehe ich jetzt bald davon aus.

00:04:22: wahrscheinlich deine Kinder sind dann irgendwann in der Zwischenzeit geboren.

00:04:26: vielleicht war das auch der Grund den Schritt nicht zu gehen.

00:04:29: aber was war so in den acht Jahren vielleicht immer wieder in dir?

00:04:34: Dass du sagst irgendwann kündige ich oder Was war, hatte ich das so begleitet einfach?

00:04:42: Also

00:04:42: irgendwo auch der Glaube daran dass ich was machen kann.

00:04:46: Was mir mehr Freude bereitet da bin nicht ganz ehrlich.

00:04:50: Ich habe einen klassischen, ich sage mal zahlen schieberinnen Job also nichts mit Mehrwert für die Menschen um mich herum.

00:05:00: Das hat sich ein bisschen geändert als ich Abteilungsleiterin wurde.

00:05:03: Da hatte natürlich die Verantwortung für Menschen.

00:05:10: Aber ich hab schon immer, und das auch von Jünger aufgesagt.

00:05:16: Ich möchte was mit Mehrwert machen.

00:05:18: Und ja ... Danach suche ich jetzt.

00:05:23: Das war schon immer in mir, dass ich das wollte, genau.

00:05:26: Find ich ganz spannend, weil ich glaub, es ist ganz vielen Mamas zu geht.

00:05:32: Grundsätzlich vielleicht auch Eltern mit der Geburt des Kindes, dass sie irgendwie so das Gefühl haben, Sie wollen auf einmal irgendwas machen, was ein Wert hat.

00:05:43: Was auch vielleicht ein bestimmtes Jahr nach außen einfach mehr gibt.

00:05:48: Was einem selber mehr gibt aber vielleicht auch sei es für die Zukunft der Kinder in Sachen Umweltschutz oder solche Themen glaube ich das sind alles so Sachen mit denen befasst man sich vielleicht urplötzlich mehr als vorher.

00:06:04: Das gesagt, das ist so ein typischen Zahlen-Schieberjob.

00:06:08: Magst du mal kurz vielleicht auch mal sagen, wachst Du beruflich die Macht hast bisher?

00:06:13: Genau also ich habe was in Richtung BWL studiert und hab jetzt sind es durch den Kunden zwar sich ganz viel unterschiedliches gemacht.

00:06:22: zuletzt Jetzt war ich verantwortlich für die gesamte Markkommunikationen und Abrechnung eines Energieunternehmens.

00:06:32: Also wirklich sehr... trocken, viel zahlen Datenfakten, gesetzes Änderungen umsetzen.

00:06:40: Also wenig mit einem Menschen davor ist sozusagen.

00:06:47: Okay und soweit ich weiß also ich verfolge dich ja auf Social Media und du wolltest vor acht Jahren kündigen und saß da auch schon mal mit der Kündigung von deinem Ex-Abergeber oder Personalabteilung was es dann passiert?

00:07:03: Ich habe es mir tatsächlich ausreden lassen.

00:07:09: Also der Hintergrund war, dass ich zu dem Zeitpunkt sehr viele Projekte auf den Tisch hatte.

00:07:13: Ich habe zwei Vollzeitstellen im Prinzip durchgeführt, weil ein Kollege weggefallen war und ich hab gesagt, ich kann nicht mehr und kündige.

00:07:21: Und dann, ich mein, ich war damals das ... ... zwanzig oder dreinzwanzig?

00:07:27: Weil jetzt gerade mich ganz genau... Und habe mir einreden lassen, dass das alles Überforderung sei.

00:07:36: Wobei ich heute, wir dessen bewusster bin, dass es eigentlich dass derselbe Gedanke wie heute war nur, dass sich damals natürlich noch nicht ganz so weit war, dass ich noch nicht so ganz die Prioritäten auch hatte, wie ich sie heute habe mit Familie und Co.

00:07:53: Ja dann hab' ich mir tatsächlich eine Auszeit von sechs Wochen genommen und habe mich krankschreiben lassen, um zu gucken was wirklich das war.

00:08:01: Und bin dann, weil ich kurz davor war vor langer Weile Zuhause einzugehen wieder zurück und hab im Prinzip weitergemacht wie davor.

00:08:11: Ich habe auch da dann schnell wieder viel zuviel auf den Tisch bekommen und konnte die Dinge nicht mehr so gut durchführen, wie es gerne getan hätte, weil es so viel war.

00:08:21: Genau!

00:08:23: Ich habe es mir einfach ausreden dürfen

00:08:27: Ja, ist natürlich auch stark wobei.

00:08:32: Muss ich sagen, ich saß auch schon mal mit einer Kündigung von einem ehemaligen Arbeitgeber und bin dann auch mit einer Gehaltserhöhung rausgegangen.

00:08:43: Und die habe ich noch

00:08:43: nicht mehr gewohnt?

00:08:44: Die habe ich

00:08:44: damals noch nicht einmal bekommen.

00:08:46: Das war sehr ärgerlich!

00:08:52: Ich denke mir auch heute, ich bin da nicht so schade drum, dass ich dann da geblieben bin.

00:08:56: Es ist auch danach noch viel passiert wo ich froh drum war um die Sicherheit und wo ich von den Arbeitgeber war.

00:09:01: also ich gehe auch nicht im Groll.

00:09:04: Also das ist darüber bin ich sehr froh.

00:09:07: Ich bin nicht gebliebene bis ich sozusagen nur noch Hass empfinde und Wut empfunde wenn ich an meine Arbeit denke sondern ich gehe einfach weil ich sage ich priorisiere jetzt anders.

00:09:16: Was priorisierst du anders?

00:09:20: Meine Energie, also ich möchte meine Energie.

00:09:23: Ich war ein totales Arbeitstier auch als meine ältere Tochter dann auf der Welt war.

00:09:28: Ich bin nach sieben Monaten wieder arbeiten gegangen.

00:09:31: Ich habe.

00:09:33: Zweiunddreißig Stunden auf dem Papier gearbeitet.

00:09:35: Als ich dann in Elternzeit mit der zweiten jetzt gegangen bin wurde tatsächlich gesagt ach du hast Teilzeit gearbeitet.

00:09:40: das haben wir gar nicht mitbekommen.

00:09:42: Also so viel war ich auch in der Firma und hab jeden Brand versucht zu döschen.

00:09:49: Und Das wird gerne angenommen von Unternehmen.

00:09:52: Daraus mache ich auch niemandem einen Vorwurf, weil das ist praktisch wenn man jemanden hat der diese Brände alle löscht.

00:09:58: aber ich muss jetzt Höritäten anders setzen.

00:10:01: Ich muss die Familie pirisieren und auch mich.

00:10:04: also es geht mir nicht nur um meine Kinder sondern auch mich bei meiner Energie.

00:10:09: so viel einem Unternehmen zu geben einfach nicht mehr passt.

00:10:16: Kannst ein bisschen auch noch das Gefühl beschreiben wie das so war Wenn du sagst Du bist sehr früher wieder dann arbeiten gegangen.

00:10:24: Dann auch eigentlich fast Vollzeit von den Stunden, also auf dem Papier oder wenn dann sogar noch mehr... Wie hat sich das für dich als Mama angefühlt?

00:10:34: Also hattest du dieses Gefühl von Zerrissenheit zwischen Familie und Job?

00:10:40: Das Lustige ist.

00:10:41: ich glaube damals habe ich es als totalen Flex empfunden.

00:10:46: Ich war so nur guter!

00:10:46: Ich hab das alles ja schon geteilt bekommen.

00:10:48: Es lief ja alle.

00:10:52: Ich hab, es hat sehr lange gedauert bis ich gemerkt habe.

00:10:58: Also mein Mann ist auch auf zweiunddreißig Stunden gegangen und er hat aber eher nur dreißig gearbeitet.

00:11:03: weil ich ja die anderen mehr gearbeitet habe musste er dann die Kita-Approzeiten oft hinkriegen und die Kindkranktage waren bei meinem Mann im Februar schon leer und ich hatte sie noch alle.

00:11:12: also das war andersrum als bei den meisten Familien Und ich hab das als total fortschrittlich.

00:11:19: Wir sind doch eine supermoderne Familie, und es ist noch ganz klasse.

00:11:24: Wenn man das so möchte ... In dem Moment wollte ich das so, dann ist das auch super, dass es geht!

00:11:32: Aber ich habe jetzt gerade noch der Geburt eines zweiten Kindes oder Trippenkindes gemerkt.

00:11:39: Jetzt aktuell will ich's nicht mehr so.

00:11:45: war da irgendein besonderer Moment oder empfandest du das eher so als schleichend, dass du jetzt immer mehr gemerkt hast.

00:11:52: Ich weiß nicht, rückt der Wiedereintritt bei dir jetzt näher?

00:11:56: Also, dass deine Elternzeit ändert?

00:11:58: Oder wie lange hast du noch?

00:11:59: Ich hätte theoretisch sogar bis Sommer nächsten Jahres habe ich eingereicht und zwar auch im Prinzip mit dem Antrag in die Elternzeit klar, dass es nicht zu dem Arbeitgeber zurück will.

00:12:09: Es war aber nicht so richtig geplant, ohne irgendwie was Neues zu haben.

00:12:17: Sondern eigentlich hat der Plan, ich such mir etwas Neues

00:12:21: bis

00:12:22: Januar nächsten Jahres spätestens und die Pläne sind jetzt da nicht anders.

00:12:29: Und jetzt ist die Idee, dass ich erstmal die Eingefilmung mit der Kleinmacher und dann gucke wie es überhaupt weitergeht, ob ich mir überhaupt noch ein Arbeitgebersuche oder ob das eine Selbstständigkeit wird?

00:12:40: Ah, okay.

00:12:41: Spannend!

00:12:43: Sprechen wir gleich noch darüber?

00:12:44: Ich würde jetzt gerne noch von dir hören wenn du sagst es war eigentlich klar dass du nicht zu den Arbeitgeber zurück ist.

00:12:51: Gibt so die eine Sache die du jetzt sagst das

00:12:54: war

00:12:55: der Grund oder das ist ein Grund warum ich mich nicht zurückwurde.

00:12:57: Das ist wirklich nur dass du dich selber jetzt einfach priorisierst.

00:13:04: oder also hat das nur was mit dir zu tun mit deinem eigenen Empfinden oder lag schon auch irgendwie an den Strukturen des Arbeitgebers.

00:13:12: Ich sage jetzt nicht, dass der Arbeitgeber pauschal schlecht ist aber das einfach dieses Vereinbarkeitsthema.

00:13:18: also liegt daran ein bisschen, dass du sagst es ist

00:13:22: ein bisschen

00:13:22: beeinbronnend.

00:13:23: Tatsächlich

00:13:24: gab's zwei Schlüsselpunkte.

00:13:26: Der eine war auch, dass

00:13:29: das

00:13:29: war ein altes weißes Männerunternehmen.

00:13:32: Da saßen zwar auf Frauen, aber die Struktur war so.

00:13:38: Der Altersdurchschnitt war so das Verständnis für Mütter war so.

00:13:43: ob es zum einen die Frage war als ich dann wieder arbeiten ging wo ist denn jetzt dein Kind?

00:13:48: und völliger Schock als es beim Vater war?

00:13:50: Und ich sagte der kriegt das schon hin und auf der anderen Seite aber auch du konntest nie genug arbeiten.

00:13:58: also Leistung misst sich an Zeit wie Du Anwesenheit anwesend bist.

00:14:02: Das ist ja auch in diesen klassischen mittelständischen Unternehmen schon oft noch so, also das volle Stundenkonto sagt aus dass du viel leistest.

00:14:11: Das war ein Thema und das andere war ich habe zusätzlich noch parallel eine Weiterbildung an der Uni Hamburg gemacht über zwölf Monate und hab damit elf anderen mit Auszubildenden sozusagen Die Ausbildung zum Change Management Coach gemacht und plötzlich saß ich in einem Raum mit elf Menschen, von denen mindestens die Hälfte auch Kinder hatte.

00:14:36: Gerne zur Arbeit ging teilweise Arbeitgeber hatte die Rücksicht darauf genommen haben.

00:14:40: und Arbeitgebern die gesagt haben wir machen das flexibel wir gucken mal wie wir das hinbekommen.

00:14:45: Und dich wie bei mir du hast zwei Tage Homeoffice die Woche und wenn Du einen Tag mehr baust ja dann musst Du dir Urlaub nehmen da hast Du vielleicht gehabt oder also einfach diese komplette Unflexibilität die bei uns herrschte Menschen kennengelernt, die gesagt haben, warum machst du das denn noch?

00:15:00: Warum bist du noch da?

00:15:01: Also wirklich im zweiten oder dritten Modul haben sie mich gefragt.

00:15:05: Und die haben mir Fragen gestellt, die ich mir nicht getraut habe zu stellen weil dann hätte ich ja die Konsequenz daraus ziehen müssen

00:15:12: und

00:15:12: ich hab's dir mir dann gestellt und dann habe ich irgendwann die Konsikenz rausgezogen.

00:15:17: Ja also andere Menschen haben mir da ganz viel weiter geholfen.

00:15:24: Und ist das jetzt vielleicht auch der Grund, warum du deinen Weg auf Social Media teilst?

00:15:29: Weil du auch ein bisschen Vorbild sein möchtest für andere Mamas.

00:15:34: Ja ganz klar und auch einfach Denkanstöße geben will.

00:15:40: Einfach zeigen will dass diese Welt in der wir aufgewachsen sind die is nicht mehr!

00:15:47: Die Welten der wir aufgewachsen waren unsere Eltern haben vielleicht sogar teilweise vierzig Jahre im selben Unternehmen sind da eingerostet und hatten aber auch ganz andere Rahmenbedingungen.

00:15:56: Und die ist nicht mehr, wir dürfen uns den neuen Bedingungen auch anpassen und auf sie mitgestalten.

00:16:08: Wir sollten anfangen klar sagen zu können wenn das nicht mehr zu meiner Situation passt dann gehe ich.

00:16:14: Das habe ich mich so lange nicht getraut.

00:16:16: Ich glaube es ist so wichtig sich diese Fragen stellen zu dürfen Und da möchte ich einfach inspirieren und irgendwie andere Mamas mitnehmen.

00:16:27: Ich glaube halt, also das sehe ich auch in meinem Umfeld dass ganz ganz viele Mamas nach der alten Zeit nicht in ihren Beruf zurück wollen oder halt vielleicht in das Unternehmen indem sie gearbeitet haben oder spätestens nach dem Wiedereinstieg merken es passt jetzt einfach nicht mehr Aber dann natürlich auch mit, also ich glaube der Unterschied ist dass man wenn man jetzt zwanzig ist vielleicht single ist.

00:16:55: Dann sagt man Ich kündige einfach ich reise jetzt mal hier durch Australien und dann schaue ich was passiert?

00:17:01: Der Unterschied ist mit Mitte zwanziger Anfang dreißig je nachdem auch vielleicht mit dem unter also das man dann plötzlich ein Kind hat oder mehrere Kinder wo man ja auch wirklich Verantwortung dann hat oder eine andere Form von Verantwortung für nicht nur sein eigenes Leben, sondern natürlich auch für andere.

00:17:19: Vielleicht auch noch ein Partner mit an der Seite hat, der das vielleicht nicht so toll unterstützt wie du.

00:17:25: Ich glaube also, wie es bei dir ist – ich glaube, dass das Glück hat auch da nicht jede.

00:17:32: Da steigt sich mir die Frage, wie schafft man zu verdammt mutig zu sein?

00:17:38: Ich könnte jetzt ohne Plan B und Schau was passieren.

00:17:42: Ich habe mir wirklich die Frage gestellt, was ist das Schlimmste, was passieren kann?

00:17:46: Und der Schlimmlste was passieren können ist, ich werde am ersten ersten Arbeitslos, nehmen wir mal den Worst Case, ich kriege ein Sprache beim Arbeitsamt dann würde ich am ersten vierten mehr als man jetziges Elterngeld bekommen.

00:17:58: Das ist der Worst case, der mir passieren kann.

00:18:03: nicht so glorreiche Monate und es wird viel Nudeln mit Tomatensauce geben.

00:18:07: Also wir haben die Verpflichtung, wir haben ein Haus... Ich war bisher die Hauptverdienerin bei uns zu Hause vor der Elternzeit.

00:18:14: Es ist nicht so dass ich das Labdi da sage sondern also ich habe mir wirklich die Zahlen angeguckt und dann hab' ich im Worst Case neun Monate dieses Arbeitslosengeld.

00:18:23: und dass ich innerhalb von neun Monaten nicht irgendwas finde womit ich genug Einkommen generiere um zumindest über die Runden zu kommen Zumindest unsere Fixkosten zu decken.

00:18:34: Das glaube ich nicht!

00:18:36: So viel Optimismus habe ich in mir, dass ich sage das schaffe ich schon.

00:18:39: Also mir fällt es schon auch schwer zu sagen Ich mache mich jetzt möglicherweise vom Sozialstaat abhängig.

00:18:49: Auf der anderen Seite habe ich da seit dreizehn Jahren einbezahlt und genau das ist es da.

00:18:54: Und meine Verantwortung liegt doch nicht nur darin die Kohle anzubringen sondern auch irgendwie mir gegenüber meiner Familie, über einem Mensch zu sein der anwesend ist.

00:19:05: Der nicht nur die Energie irgendwo raus verpufft sondern der meine Tochter gegenüber habe ich doch oder mein Töchtern habe eine Verantwortung gegenüber dass sich da bin das ich präsent bin.

00:19:17: Der konnte ich vorher nicht mehr gerecht werden.

00:19:19: und dann nehme mich jetzt die Antworten in Kauf, dass ich halt den Sozialstadt mal vielleicht weiß man ja noch gar nicht ein paar Monate auf der Tasche lebe.

00:19:27: Wenn du jetzt an diese bevorstehenden Monate denkst, also bis Januar quasi bist dann wahrscheinlich die Kündigung greift.

00:19:34: Wenn ich das richtig verstehe hast du einen konkreten Plan dass du sagst Ich schreibe jetzt mindestens X Bewerbungen im Monat.

00:19:46: Ich weiß schon konkret, wo ich hin will.

00:19:48: oder ist es wirklich, dass du jetzt sagst das ist eine komplette Reise?

00:19:53: Du hast auch am Anfang gesagt vielleicht wird's ein Angestelltenverhältnis, vielleicht auch eine Selbstständigkeit.

00:20:00: Wo siehst du dich da vielleicht gerade im Moment?

00:20:02: oder wie sieht da dein Plan oder deinen Weg vielleicht aus wenn du jetzt keinen konkreten Plan hast?

00:20:09: also ich glaube eine x-Anteil vom Bewerber zum Plan habe ich nicht.

00:20:13: Dafür bin ich auch nicht der Typ Mensch, das mache ich dann zwei Tage und dann bin ich raus.

00:20:17: Also da so funktioniere ich noch nie funktioniert.

00:20:20: Ich glaube ich werde

00:20:23: mich

00:20:24: weiter mit Menschen verbinden die vielleicht doch alternative Ideen haben also in Richtung Selbstständigkeit.

00:20:33: wenn ich total ausseh' ich glaube dass sich dafür der Typ wäre ich hab sehr viel Ärgerheit viel Willen, was zu kreieren.

00:20:40: Ich bin sehr multifunktional einsetzbar, sagt man immer im Unternehmen.

00:20:46: Also das kann ich mir total für mich vorstellen.

00:20:51: Der Plan ist, ich mache die Eingewöhnung der Kleinstelle ganz in Ruhe und dann gucke ich wenn sie die fünf Stunden am Tag maximal in die Kita geht, dann schaue ich dass sich die Zeit für mich nutze um Horst du für den Bruch hinwill?

00:21:06: Aber also wenn ich sage, ich habe keinen Plan, Wirklich kein Plan.

00:21:09: Es

00:21:12: ist manchmal auch ganz schön, also ich glaube gerade wie Mamas dürfen wir auch lernen mal ein bisschen planlos durchs Leben zu gehen weil ich glaube man hat immer... Also man ist immer so am Organisieren auch wenn man sagt oh ich bin jetzt eher der lockere Typ aber ich glaub als Mama organisiert man automatisch immer so ein bisschen mit weil man ja einfach für die Kinder mitdenken muss.

00:21:37: Ob ich da jetzt langfristig oder kurzfristig planen, ist jetzt mal hingestellt.

00:21:40: aber... Ich glaube und dann ist es auch mal ganz schön sich vielleicht Jahrtreiben zu lassen und die Monate dann auch in denen du jetzt sie weißt.

00:21:51: also ich meine wir haben jetzt Juli bis Januar.

00:21:55: Es ist schon noch ein gutes Stück hin.

00:21:58: Also du kannst das ja mitnehmen.

00:22:01: Du wirkst aber auf mich jetzt einfach so Total entspannt und gefestigt.

00:22:07: Und ich hab halt gekündigt, als irgendwie so richtig eine coole Socke einfach.

00:22:13: Hast du gar keine Ängste?

00:22:17: Also wirklich überhaupt nicht.

00:22:19: oder ist es... Ja man stammt dir jetzt einfach nicht an!

00:22:23: Ich glaub' man merkt mir viel davon nicht an.

00:22:27: Meine größte Angst ist tatsächlich die mir eine Pause dünne, ja auch damit irgendwo.

00:22:34: Also ich sag hier schon ganz klar vor dem ersten erstes würde ich auf gar keinen Fall wieder irgendwie konkret arbeiten in den klassischen

00:22:43: Sinne

00:22:45: und ich habe ein bisschen Angst davon meine Pause zu gönnen und dann nicht wieder losgehen zu können und meine Energie dadurch vielleicht irgendwie so ein bisschen zu verlieren.

00:22:54: und also das ist einfach.

00:22:58: Ich glaube, dass es so sind wir nicht aufgewachsen in unserer Generation und ich insbesondere auch nicht.

00:23:03: Also ich bin mit einem sehr hohen Meistungsdruck groß geworden.

00:23:06: Ich bin nicht damit aufgeroxen, dass man sich eine Pause erlaubt und dass man sie benötigt.

00:23:10: Und das habe ich mir in den letzten Jahren nicht.

00:23:12: Und ich hab drei Kinder insgesamt bekommen und eines davon ist auch noch verstorben.

00:23:18: selbst danach bin ich super schnell wieder arbeiten gegangen.

00:23:22: Ich hatte Mutterschutz dann war ich sechs Wochen krank geschrieben und zack bin ich wieder ins Büro.

00:23:28: Ich habe ein bisschen Angst davor, meine Pause zu erlauben und nicht wieder losgehen zu können.

00:23:31: Ja, mach gucken!

00:23:37: Glaub ich also das kenne ich jetzt von mir persönlich auch einfach ja dass es immer immer weiter geht ohne Pause dass man diese diesen Standard vielleicht auch irgendwo halten muss.

00:23:52: Was bei mir zum Beispiel auch ein ganz krasser Punkt war, dass ich wenn nicht zu lange in der alten Zeit bin also auch ölternzeit wird ja oft als Pause gesehen weil was total dummes.

00:24:03: aber gut das lernt man dann auch erst wenn man selber in der alteren zeit steckt.

00:24:06: vorher bin ich ehrlich ja also dachte ich mir schon nach ist es so entspannt mal zwei jahre nicht zu arbeiten?

00:24:16: ja jetzt schäme ich mich dafür

00:24:18: Man lädt!

00:24:20: Richtig, richtig.

00:24:21: Aber für mich war es auch tatsächlich so.

00:24:23: ich hatte schon Angst nicht mehr relevant für den Arbeitsmarkt zu sein.

00:24:28: Für mich war aber klar gut, ich gehe zu meinen Arbeitgeberinnen zurück und ich glaube das wäre jetzt von meiner Seite aus natürlich auch so eine Angst dass sich sagt wenn ich mir jetzt da Zulang vielleicht die Auszeit nimmt oder dann nicht schon direkt einen konkreten Plan hat, wieder einzusteigen.

00:24:49: Bin ich noch relevant für den Arbeitsmarkt?

00:24:51: Ich glaube das ... Den Gedanken haben sehr viele Mütter und das spiegelt aber unsere Gesellschaft wider unser System einfach.

00:24:58: Das muss man auch sagen.

00:24:59: also das ist, dass es glaub' ich wenn da so viele fühlen liegt's nicht an der einzelnen Person Ja...

00:25:07: Und es ist, äh, glaube ich auch Ähm, heutzutage bei denen die jetzt sozusagen Abitur machen und so ist so dieses Gap hier.

00:25:15: Und sowas ist noch viel etablierter als bei uns damals.

00:25:19: also ich hab direkt, ich habe mit siebzehn Abituren gemacht, hab ne Ausbildung angefangen wir haben sich ganz schnell abgebrochen weil es nix war.

00:25:24: aber ich hab eine Woche später mit nem Vollzeit Praktikum angefallen weil ich ja nicht nichts machen wollte und in meinem Lebenslauf ist wirklich gar keine Lücke.

00:25:33: und äh natürlich macht ein das bisschen nicht nur ein bisschen Angst dass da jetzt Möglicherweise eine Lücke entsteht und ich keine Ahnung hab, wie ich die füllen oder erklären soll.

00:25:46: Falls es mal doch noch in ein angestellten Fall geht?

00:25:49: Ja!

00:25:52: Ich glaub auch dass man sich immer erklären muss.

00:25:56: also gerade auch wieder sind wir beim Thema Mamas glaube ich sind eh irgendwie in dieser Erklärungsnot sei's jetzt bei Erziehung oder eben auch bei dem was man macht oder was man nicht macht.

00:26:06: man versucht sich immer zu erklären.

00:26:11: Erklären finde ich es ist gerade ein guter Stichwort.

00:26:14: Hast du das Gefühl, dass du deinen Kindern gegenüber irgendwie auch ein bisschen schuldig bist?

00:26:24: oder schuldiges Recht?

00:26:24: jetzt das falsche Wort?

00:26:26: Aber auch wieder Vorbildfunktionen, dass Du das machst um Deinen Kindern einfach zu zeigen.

00:26:35: Das ist zum Beispiel wichtig, dass man in seinem Leben was macht und was einen erfüllt.

00:26:42: Ja, also jein.

00:26:43: Nicht... Also gar nicht so sehr dass ich entschuldigt bin das man was macht was einen erfüllt aber das man etwas macht was eigentlich unglücklich macht oder nicht?

00:26:53: Das der Beruf nicht die privaten Bereiche die Energie nimmt zum Beispiel oder ich war zum Beispiel sehr unpräsent auch abends zu den Abendessen als ich noch gearbeitet habe.

00:27:04: Ich hab viel nach der Arbeit noch telefoniert war auf dem Spielplatz und hab dann da noch telefoniert oder so.

00:27:13: Und das bin ich, mein Teich, dann schulde ich, dass ich das nicht mehr tue, finde ich.

00:27:17: Und auch diese Vorbildfunktionär ... Wir beschweren uns jetzt gerade darüber, dass die Gesellschaft uns das vorgelebt hat.

00:27:25: Ja, weil ich hab's ja nach Hand fix meinen Kindern vorliegen.

00:27:28: Ich habe das Gespräch mit meiner Tochter schon geführt.

00:27:33: Und es war ganz niedlich, ich hab ihr gesagt, was wär ich?

00:27:38: hatte ein Gespräch bei meiner Arbeit, du weißt ja da und da.

00:27:41: Die war auch schon ein paar Mal mit und so ne?

00:27:44: Und hab gesagt, dass ich dann nicht mehr arbeiten will.

00:27:47: Oh Mama, warum willst du denn doch nicht mal arbeiten?

00:27:48: Dann habe ich gesagt naja, ich hatte das Gefühl, ich war immer ganz müde und die hat mich ganz erschöpft gemacht und ich will jetzt mehr zu Hause sein.

00:27:55: Wenn Du mal krank bist, möchte ich ganz entspannt sagen können, dass Ich Zuhause bleibe bei Dir.

00:28:00: Und dann hat sie gesagt, und du möchtest bestimmt auch öfter mal ein faule Tag machen.

00:28:05: Das fand ich so eine niedliche Ansicht von meiner Tochter.

00:28:08: Dann sieht man auch wie freie Kinder noch sind.

00:28:10: für Sie ist es überhaupt nicht schlimmes.

00:28:12: Für Sie ist das überhaupt nicht negativ sondern das ist eher so.

00:28:15: die Mama hat jetzt eine Entscheidung für sich getroffen.

00:28:18: Ich meine bessere Vorbildenfunktion kann ich glaube ich nicht bieten als das eigentlich.

00:28:23: Ja, das war schon wichtig.

00:28:28: Ich finde aber zu gerade gesagt das fand ich ganz schön weil Ich finde, wir sprechen voll häufig darüber.

00:28:35: Dass man irgendwas machen muss was einen erfüllt oder gerade auch Werte die man dann vielleicht vertritt Sachen die mit den eigenen Werten auf einmal einhergehen.

00:28:44: und du hast jetzt einfach gesagt naja es reicht ja schon wenn ich nicht unglücklich bin oder wenn's mir nicht die Energie zieht.

00:28:49: das ist für mich ein sehr schöner Gedanke weil ich glaube Mir geht es so seit ich Mama bin, mache ich mir natürlich den Druck okay was möchte ich in der Welt bewegen für mein Kind.

00:29:03: Aber manchmal reicht's auch zu sagen nee ich bleibe bei mir in meiner kleinen Bubble und bin einfach nur happy so wie mein Leben läuft.

00:29:16: Und das finde ich da hast du das jetzt ganz schön mal Ach, wieder so auf dem Boden der Tatsache

00:29:23: zu

00:29:23: kommen.

00:29:24: Ja mit Social Media und allem was man dann von außen natürlich immer so angespielt bekommt versucht mehr und weiter und Größe zu denken und gerade jetzt wenn man auch sagt hey sie kündigt sie will mehr vom Leben aber ja also mehr von deiner Zeit oder für deine Kinder Präsenz, aber nicht unbedingt dass du sagst ich will mehr Geld oder ich will einen besten Status oder eine bessere Position.

00:29:55: Also

00:29:55: ich glaube auch ehrlich gesagt den besten Status als irgendwie... Ich weiß es wurde Abteilungsleitung mit siebenundzwanzig und ist ja von außen so aus.

00:30:04: jetzt wenn ich das alles perfekt gemirrt bekomme.

00:30:07: Ich glaub ein besseren Status kann ich gar nichts erreichen.

00:30:13: Aber das ist halt der falsche Status für mich inzwischen.

00:30:15: Also da hat sich einfach die Perspektive geändert.

00:30:18: Und ich glaube auch nicht, dass ich meine größte Berufung finden muss und irgendwie mein größtes Hobby zu meinem Beruf machen muss sondern ich will einfach Geld verdienen mit Dingen, die mir Spaß und Freude machen aber nicht den letzten Nährfrauben.

00:30:31: Zumindest nicht mehr machen.

00:30:32: Ja, ich glaub denen ganz perfekten Job selbst wenn es am Ende eine Selbstständigkeit wird.

00:30:38: Ich glaube ganz befreit von doofen Tagen wird man nicht sein die doofen Tage vielleicht so reduzieren.

00:30:48: Was wäre denn diese eine Frage?

00:30:51: Wir haben schon mal darüber gesprochen heute, dass du dir ganz viele Fragen auf einmal gestellt hast, die auch unbequem waren.

00:30:59: Was wär die eine Frage, die sich jetzt jede Mama während der Elternzeit oder wieder einstieg?

00:31:07: Stellen sollte, wenn sie auch gerade ringt, dass sie jetzt nicht in ihren alten Beruf oder zum alten Arbeitgeber zurückkehren möchte.

00:31:15: Was würde ich meinem Kind in dieser Situation raten?

00:31:20: Also das habe ich mich gefragt was würde ich meiner Tochter raten, wenn Sie in dreißig Jahren zu mir kommt und mir sagt Mama, das ist die Situation!

00:31:26: Ich hab zwei Kinder zu Hause, ich fühle mich so und so...was soll ich jetzt

00:31:30: tun?!

00:31:32: Und das ist eigentlich der Ratschlag, den wir uns selbst geben sollten.

00:31:40: Wahnsinnig gut, weil der natürlich nicht nur auf diese Situation passt sondern eigentlich auch alle Situationen.

00:31:47: Es

00:31:47: finde ich ein guter Ratgeber.

00:31:49: was würde ich man kennt empfehlen?

00:31:50: Weil wir darf mit viel mehr Liebe und vielmehr auch Optimismus und Empathie ran gehen als oft uns selbst gegenüber.

00:32:02: Ja doch also ich glaube auch dass man mit sich selber oft sehr sehr hart ist.

00:32:09: Das ist nicht ein sehr schönen Rat.

00:32:12: Ja, leider zum Ende der Folge.

00:32:14: liebe Madita!

00:32:15: Schön dass du heute zu Gast warst.

00:32:18: Deine Reise bis jetzt nach der Kündigung und dann auch nach deiner alten Zeit weitergeht kann man ja hauptsächlich auf Instagram verfolgen.

00:32:27: Dein Handel ist maditapunktnichtpunkt zurück.

00:32:31: Ich werde aber dein Instagram-Account auf jeden Fall noch in der Folgenbeschreibung Verlinken.

00:32:36: Sehr

00:32:37: cool, mach

00:32:37: mich!

00:32:38: Dann sag ich danke dass du heute da warst das wir uns ausgetauscht haben und dass du ganz vielen Mamas daraus ein bisschen Mut machen konntest auch einen ähnlichen Schritt zu gehen.

00:32:48: Ich würde tatsächlich interessieren von allen Zuhörerinnen ob sie denn gerade vielleicht in einer ähnliche Situation sind.

00:32:55: dann kann man ja dir ganz bestimmt auf Instagram mal schreiben oder auch hier im Podcast in die Kommentare um sich darüber mal austauschen.

00:33:05: Dann sag ich vielen Dank fürs Zuhören und gerne den Podcast abonnieren, um keine Folge zu verpassen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.