Mom Guilt: Warum Mamas sich ständig schuldig fühlen - mit Lisa Seegmüller

Shownotes

08 Zeig mir eine Mutter ohne schlechtes Gewissen.

Dieser Satz von HR-Expertin Lisa Seegmüller hat mich genau dann erreicht, als der morgen mal wieder total chaotisch war. Ihre These: Mom Guilt ist kein persönliches Problem. Es ist ein Systemfehler.

Wir reden über kaputte Kita-Zeiten, Betriebskitas als Scheinlösung und Lisas eigenen Weg in den Burnout, weil sie viel zu lange dachte, es läge an ihrem eigenen Zeitmanagement.

Außerdem sprechen wir über alle: → Warum sichtbare Perfektion bei anderen Eltern nur mehr Druck erzeugt → Was sich strukturell ändern müsste, damit Vereinbarkeit kein Privileg bleibt → Ihr Buchprojekt: kein Erziehungsratgeber, sondern ein Identitäts-Journal für Eltern

Eine Folge für alle, die glauben, sie schaffen es als Einzige nicht 🫶

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Transkript anzeigen

00:00:00: Warum denkt jede Mutter, sie sei die Einzige, die es nicht gebacken kriegt?

00:00:05: Heute räumen wir damit auf und Lisa teilt ihre Erkenntnis.

00:00:09: Denn sie sagt es lag nie an ihr oder ihrem Zeitmanagement.

00:00:17: Mama-Phase – der Podcast rund ums Mama sein über Identität, Selbstbild.

00:00:21: und ich frage was macht diese Mama-Phase eigentlich mit uns?

00:00:25: Hi!

00:00:25: Ich bin Jasmin, Mama & Podcast Host Und ich rede darüber, weil ich der Meinung bin, dass wir Mama Alltag viel zu selten über diese Themen sprechen.

00:00:37: Willkommen zu einer neuen Folge-Mama Phase!

00:00:40: Schön, dass du uns heute zuhörst.

00:00:41: – Heute zu Gast die liebe Lisa Seegmüller.

00:00:45: Sie ist HR-Expertin und Mama von zwei Kids.

00:00:48: Auf LinkedIn teilt sie ihre Meinungen und Vorschläge um Arbeitsrealitäten zu schaffen in denen Menschen langfristig leistungsfähig bleiben und um Vereinbarkeit aus der echten Perspektive von berufstätigen Eltern zu zeigen.

00:01:02: Gerade arbeitet sie auch an ihrem ersten Buch, Ein Journal for Working Moms Und genau darüber wollen wir hier heute ein bisschen sprechen.

00:01:11: Hallo Lisa!

00:01:12: Schön dass du da bist.

00:01:14: Einen wunderschönen guten Morgen Jasmin.

00:01:17: Erzähl doch auch gerne mal wie war dein Morrenden bisher?

00:01:22: Bisher sehr gut.

00:01:23: Ich hab für mich eine Routine entwickelt, dass ich morgens immer erst mal mit ein bisschen Bewegungsstaate und mir tut das einfach unglaublich gut.

00:01:34: Dann die Kinder fertig gemacht ist es ja heute wieder etwas sonniger d.h.

00:01:39: auch das alltägliche mit Sonnencreme-Einkremen haben wir schon durchlaufen.

00:01:45: Ich würde mir wünschen es gäbe irgendwann eine Sonnenkremdusche wo ich die Kinder einfach nur reinstellen kann Und die kommen dann fertig eingekremt raus, wäre auch für mich persönlich natürlich ganz gut.

00:01:56: Könnte ich da auch rein?

00:01:58: Aber genau das ist der ganz normale Alltag, der dann startet und dann sind die Kids aus dem Haus und dann geht's an die Arbeit!

00:02:08: Genau.

00:02:09: Dann geht der Alltag los.

00:02:11: aber vielleicht ist die Sonnencreme Dusche ja ein nächstes Projekt für dich wenn du dein Buch abgeschlossen hast.

00:02:18: Genau, wer weiß.

00:02:19: Vielleicht finde ich ja noch jemand der Technikaffin ist, der da mit einsteigen mag, weil Technik... Das ist nicht so meine Party!

00:02:27: Ich bin eher in den Bereichen HAA-Organisationsentwicklung Und wie du es schon gesagt hast, auch bei den alltäglichen Themen wie Vereinbarkeit und Führung.

00:02:38: Das sind so meine Steckenpferde die mich einfach interessieren vorantreiben und wo ich einfach immer weiter daran arbeiten möchte Dinge verändern möchte.

00:02:48: für uns als Gesellschaft aber natürlich auch für alle berufstätigen Mütter

00:02:54: Das ist ein sehr, sehr wichtiger Punkt.

00:02:58: Ich merke auch ich arbeite ja noch nicht so lange wieder.

00:03:00: Es sind jetzt gut vier Monate und vorher habe ich mir über Vereinbarkeit überhaupt keinen Kopf gemacht obwohl ich selber auch im Personalbereich tätig bin.

00:03:12: aber es war halt für mich kein Thema alle anderen haben's irgendwie... nach außen hingekriegt.

00:03:17: Das ist ja auch immer so das Spannende, weil es sieht halt immer so aus, jeder macht das so, das ist ganz normal und so funktioniert das einfach.

00:03:26: und jetzt merke ich aber wo ich selber drin stecke wie hart man eigentlich struggled ums vor allen Dingen nach Außen gar nicht zu zeigen.

00:03:34: und das ist aber irgendwie auch ein bisschen das Doofe daran, warum verstecke ich das eigentlich?

00:03:42: Genau und das sprichste auch einen ganz wichtigen Punkt an.

00:03:45: Weil dadurch, dass nach außen hin das so perfekt aussieht oder alles im Griff löst das natürlich bei anderen Eltern auch wieder Druck aus oder erzeugt Druck ja?

00:03:56: Weil man denkt oh warum krieg ich das denn alleine nicht hin?

00:03:59: Ja wenn ich diejenige den schlechtes Zeitmanagement hat weil alle anderen schaffen es ja!

00:04:04: Und genau wenn wir mal ehrlich hinschauen sind alle Eltern immer wieder in Phasen mal mehr, mal weniger am struggling und das hängt nicht mit einem persönlich zusammen.

00:04:17: Das kann ich schon einmal hier an der Stelle verraten.

00:04:20: dass ist etwas da können sich Eltern von frei machen weil woher kommt das ganze?

00:04:26: Wir haben auf der einen Seite gesellschaftliche Erwartungen wir haben aber auch Strukturen Und Rahmenbedingungen, die einfach aus einer ganz anderen Zeit stammen.

00:04:37: Wo es vielleicht andere Familienmodelle gab, wo eine komplett zu Hause geblieben ist.

00:04:42: Jemand anderes ist dann Vollzeitarbeiten gewesen.

00:04:46: und wenn ich mir heute die Familien angucken mit denen ich zu tun habe, dann ist dieses Modell ein ganz anderes mittlerweile.

00:04:52: Beide arbeiten sogar vielleicht auch Vollzeitbeide oder einer in Teilzeit, einer in Vollzeit oder auch beide mit reduzierten Stunden und müssen trotzdem ihren Alltag, ihr Leben drumherum organisieren.

00:05:08: Und das bei verkürzten Betreuungszeiten zum Teil, dass bei jetzt auch unflexibleren Systeme zum Teil – wir merken es gerade hier in der Stadt wo ich lebe – in Düsseldorf wird sich nächstes Jahr das Betreuungskonzept der Schulen, der Grundschulen komplett ändern also von einem eher flexiblen Modell hin zu einer starren Vorgabe.

00:05:31: Das hat bestimmt alles Hintergründe und das will ich auch gar nicht infrage stellen.

00:05:36: Nur, ich merke einfach immer wieder dass Eltern so am Struggeln sind und die Schuld bei sich suchen.

00:05:43: aber die Schuld... Und das ist ein Thema was wir wirklich rauskriegen müssen aus den Köpfen und vor allem aus den Herzen der Eltern weil wir machen und tun alles um die nächste Generation ran zu ziehen und das in einem System für Eltern, wo beide Arbeiten gar nicht gemacht wurden.

00:06:08: Du hast gerade etwas sehr gutes gesagt.

00:06:10: Das habe ich mir nämlich auch noch mal notiert und zwar zeigt mir eine Mutter ohne schlechtes Gewissen das war die Headline eines LinkedIn Posts über den wir beide ja überhaupt erstmal so in Gespräch gekommen sind und das hat mich also auch grade an einem Tag erwischt, an dem wirklich wieder volle Katastrophe war.

00:06:31: weil Also bei uns geht es ja schon immer los, damit ich arbeiten gehen kann muss ich mein Kind erst mal wecken.

00:06:37: Sie ist eine Langschläferin und damit ich aber pünktlich im Büro bin oder einigermaßen pünke ich habe zum Glück sehr flexible Zeit, aber trotz allem will ich irgendwann mit meinem Tag fertig werden also muss sich sie in den meisten Füllen wecken und da geht's aber eigentlich schon los.

00:06:53: Also wer weckt schon?

00:06:54: gerne schlafen das Kind.

00:06:55: wenn man sich eigentlich denkt Hätte ich doch einfach mein ganzes Jahr älteren Zeit genommen, dann hätte sie jetzt ausschlagen können.

00:07:03: Also so wenn der Tag schon startet und dann zieht sich das halt durch die Bank nicht?

00:07:08: Kind hat vielleicht irgendwie gerade keine Lust auf Oma oder Kita oder sonst irgendeine Betreuung Und man muss aber trotzdem abgeben weil man ja auch will und fragt sich dann Aber ist es jetzt so wichtig dass ich in die Arbeit gehe?

00:07:20: Wenn man's vielleicht aus klar finanziellen Gründen muss, ist es dann immer noch mal eine andere Situation.

00:07:26: Ich bin jetzt hier in der sehr privilegierten Position zu sagen ich gehe einfach weil ich das möchte und ja und da hittet halt natürlich dieser schlechter Gewissen schon hart ja

00:07:38: total Total.

00:07:39: Und ich glaube, da kann man sich auch gar nicht frei machen und das ist auch unabhängig ob Mutter oder Vater.

00:07:44: Ich glaube jeder kennt diese Situation wo das Kind, wie du schon sagst gerade in dem Moment eigentlich die Sicherheit der Eltern bräuchte und dass aber im den Moment nicht möglich ist und es ist ja auch in Ordnung.

00:07:57: Ja?

00:07:57: Es ist ja ein Ordnung mal dieses Gefühl zu haben.

00:08:00: Oh Gott!

00:08:01: Muss das jetzt sein oder auch ne?

00:08:04: Ich komme mir total schlecht vor weil ich das Kind abgehe und vielleicht sogar geweint hat.

00:08:09: Meine Erfahrung ist, ich habe auch diese Morgenen erlebt und ich hab auch Bibern hinter dieser Tür gestanden wo ich mein Kind gerade abgegeben habe.

00:08:18: Und habe aber gewusst es ist in total liebevollen Händen ja das sind ausgebildete Fachexpertinnen sind, sind halt primär Frauen.

00:08:32: Das heißt ganz tolle herzliche Menschen die schon jetzt ja auch ein paar Jahre meine Kinder begleiten und deswegen auch an solchen Tagen wusste ich okay ich warte hinter der Tür und ich habe maximal zwei drei Sekunden gewartet.

00:08:47: da hatte das Wein aufgehört und das Kind konnte sich dann mit der Erzieherin zu recht ruckeln beziehungsweise hat ja auch da eine starke Bindungs- und Vertrauensperson.

00:09:00: Aber das ist total normal.

00:09:02: Und ich sagte es schon, dass das geht Frauen und Männern gleichermaßen oder Müttern und Vätern.

00:09:08: Das ist einfach dieses schlechte Gewissen.

00:09:11: Woher kommt das denn?

00:09:12: Weil wer sagt dann, dass es richtig ist oder falsch ist?

00:09:16: Es gibt kein richtig und falsch!

00:09:18: Du oder ihr entscheidet für eure Familie, für eure Familienkonstellation was das Richtige ist.

00:09:25: Und das richtige kann auch sein dass jemand sagt ich möchte früher wieder meinem Erwerbsleben nachgehen meiner anderen Leidenschaft weil mit der Rolle Mutter die man oder Vater die man ja bekommt gibt man seine vorherigen Rollen ja nicht auf.

00:09:42: Manche muss man pausieren gegen mir genauso.

00:09:44: Ich habe eine Zeit lang Kampfsport gemacht, mit positiven Schwangerschaftstests war das Thema dann erst mal beendet.

00:09:52: Aber das sind alles Dinge die pausieren für eine gewisse Zeit aber gerade sowas was mich auch beruflich interessiert wo ich einfach meine Passion mit sehe.

00:10:02: Das muss sich ja nicht aufgeben nur weil ich diese Rolle Mutter oder Vater noch dazu bekommen hab.

00:10:07: und ja die ist präsent!

00:10:09: Und ja diese Rolle verändert alle anderen Rollen.

00:10:12: Ja, also das ist ja auch was ich glaube.

00:10:15: Das ist auch gerade wenn man das mal so in der Studie sieht ein ganz großes Thema diese Identitätsentwicklung die Eltern durchmachen.

00:10:26: Es gibt den Maternal Strengths Studie dazu wo es aufgezeigt wird welche quasi Kompetenzen Eltern verstärkt weiter oder entwickeln aufgrund dessen dass sie Eltern sind weil sie eben Zeitknappheit.

00:10:44: Das ist ein sehr großen Team.

00:10:46: oder auch die Empathiefähigkeit, die Eltern lernen.

00:10:49: also jeder der schon mal so einen kleinen Menschen vor sich hatte mit einem Wutausbruch im Supermarkt weiß was ich damit meine.

00:10:57: ja das sind alles Dinge und die werden einem tagtäglich Tagtäglich begegnen diese Kompetenzen den Eltern und sie entwickeln die dadurch weiter.

00:11:09: Und ich hatte die Tage auch ein spannendes Gespräch mit Joachim, der den Parental-Scan entwickelt hat Test, der nochmal aufzeigt für jeden selber.

00:11:23: Weil man bekommt eine personalisierte Auswertung.

00:11:26: welche Kenntnisse und Erfahrungen habe ich denn durch meine Elternschaft gemacht die mir auch im beruflichen Alltag helfen?

00:11:34: Und deswegen wir Eltern müssen uns oder sollten uns wirklich frei machen von diesem schlechten Gewissen dieser Schuld weil jedes System jede Familie funktioniert so, wie sie es am besten braucht.

00:11:49: Und es ist auch ein bisschen mein Appell und das ist auch das was ich glaube auf LinkedIn versuche deutlich zu machen wir haben diese verschiedenen Rollen und die werden unterschiedlich gewichtet.

00:12:03: ja und das is auch in Ordnung dass diese Mutterrolle gerade am Anfang wenn das Kind kleines oder Die Vaterrolle unglaublich groß ist, nur sie darf sich auch immer wieder verändern und es darf immer mal wieder Phasen geben wo sie etwas mehr zurücktritt weil es eben noch andere Personen gibt die an der Stelle mit einsteigen.

00:12:25: ein sehr schöner Gedanke von dir, finde ich ist einfach dieses, dass sich das natürlich verändern darf.

00:12:31: Was ich aber jetzt gerne nochmal aufgreifen möchte ist auch weil du natürlich sagst naja wir wissen das mittlerweile es gibt Studien dazu, daß sich die Identität verändert, dass man ganz viele neue Skills dazulehren, dass Man einfach auch natürlich vor allem als Mutter aber sicher auch als Vater schon einen komplett neuen Mensch wird, vor allem glaube ich beim ersten Kind.

00:12:57: Ich denke mit jedem weiteren Kind verändert sich das natürlich auch wieder auf eine gewisse andere Art und Weise.

00:13:02: aber gerade so dass alle erst immer älter werden glaub ich da kommt die größte Veränderung im Leben aber eben auch persönlich.

00:13:10: Und dann und das hast du am Anfang des Podcasts gesagt sind wir in einem System, dass es ja eigentlich gar nicht so trägt oder nicht mehr, weil es einfach noch an früheren Strukturen festholt, sondern gar nicht mehr an die jetzigen Lebensrealitäten von den meisten mit den meisten Lebensrealität vereinbar ist.

00:13:36: Und was ist da so?

00:13:38: dein Gedanke?

00:13:38: Was müsste sich vielleicht auch im System ein bisschen verändern oder welche Erkenntnisse wir ja mittlerweile haben sollte durch das System da vielleicht mal zu Herzen nehmen?

00:13:50: Ja, also ich glaube da gibt es unglaublich viel wo wir ansetzen können.

00:13:55: Wenn ich das jetzt mal aus meinem persönlichen Alltag oder aus meiner persönlichen Situation raus betrachte Ich lebe in einer Großstadt ja Das heißt wir haben hier natürlich viele gute Strukturen.

00:14:06: Aber und dass ist auch wieder ein Thema wie Dass hier kommunal geregelt ist Es gibt nur einmal im Jahr die Möglichkeit In einem Kindergarten neu zu starten Außer jemand verlässt den Kindergarten wegen Umzug und es wird ein Betreuungsplatz quasi kurzfristig frei.

00:14:25: Das heißt mit den Reformen auch hinsichtlich Elterngeld, die damit verbunden der Elternzeit was gerade in der Diskussion ist dass diese gekürzt wird von den Monaten führt dazu je nach dem zu welchem Zeitpunkt mein Kind geboren ist das ich einfach eine längere Phase habe wo ich vielleicht keine Betreuungsmöglichkeiten habe.

00:14:48: Und, ich glaube das sind einfach Dinge da wurde sich vielleicht nicht immer vollumfänglich Gedanken darüber gemacht was das denn für Eltern heißt.

00:14:56: und auch wenn wir das mal auf die Betreuungssituation in den Kitas beziehen welche Randzeiten werden dann abgedeckt?

00:15:04: Jetzt hab' ich so wie du einen sehr flexiblen Job habe da auch die Freiheiten mit zu gestalten.

00:15:12: Da bin ich auch sehr dankbar drüber weiß aber auch, dass es Eltern gibt sie da wirklich an ihre Grenzen kommen.

00:15:19: Aufgrund der Situation die der Job hergibt, die einfach andere Betreuungszeiten notwendig machen.

00:15:24: und gerade in diesen Ballungsgebieten wo ich auch lebe würde ich mir einfach wünschen das es da mehr Angebote gibt die zueinander passen.

00:15:33: weil ich sehe viele Eltern in unserem Kindergarten die ihrer Kinder um vierzehn Uhr drei zehn vierzehnt Uhr abholen ist auf völlig in Ordnung.

00:15:40: wie gesagt Ich möchte das gar nicht werden.

00:15:43: Aber dann wäre es doch eigentlich sinnvoll, Betreuungsstrukturen auch nach Stunden beziehungsweise nach den Verfügbarkeiten der Eltern mit auszurichten und nicht nach einem stumpfen quasi Vorgabe vom Kindergarten.

00:15:59: Das sind unsere Zeiten und in dem Rahmen müsst ihr schauen wie er zurechtkommt.

00:16:05: also das ist zum Beispiel ein Einsatz Was ich erlebe, so ging es uns auch persönlich durch den Wegzug aus dem Geburtstort oder Heimatort wo man groß gewachsen ist.

00:16:19: Ist natürlich das ganze Thema Familie und Familienunterstützung nicht immer gegeben.

00:16:26: Jetzt haben wir das Glück, dass wir auf der einen Seite wirklich tolle Unterstützung bekommen und die dann immer quasi eingefahren kommt.

00:16:35: Weil nicht aus der Nähe.

00:16:37: aber und das empfehle ich Eltern, dass mir auch ein Teil von meinem Buch sein sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen ein Netzwerk und es kann so hilfreich sein, wenn man auch gute Freunde hat die mit den Kindern connecten.

00:16:51: Und man sagt okay ich habe jetzt heute einen wichtigen Termin!

00:16:54: Ich muss ins Büro fahren mein Kind ist krank zu Hause und da hatte ich das Glück dass schon mal eine meiner besten Freundinnen dann zu uns kam und gesagt hat ok dann übernehme ich und das ist dieses Dorf ja was man sich neu aufbauen darf das Netzwerk des Dorfs Mit, wie gesagt anderen Systemen würde glaube ich viel helfen.

00:17:19: Und wenn wir uns dann auch noch gesellschaftliche die Strukturen angucken wann bekommen Eltern heutzutage Kinder und in welchem Alter befinden sich denn eigentlich die Großeltern, die früher ja auch dieses Dorf mit gebildet haben?

00:17:33: Wenn ich meine Kindheit zurückdenke, meine Großelter waren mit dieses Thema, das damals nicht gab.

00:17:44: Weil Kindergarten war früher erst ab drei Jahren möglich beziehungsweise ich weiß noch an unserer Schule gab es einen Hort da waren zwanzig Kinder und das wars also auch.

00:17:54: das war natürlich eine andere Zeit.

00:17:56: aber dadurch dass es diese Strukturen hinsichtlich Rente gab konnten meine Großeltern sich ganz intensiv um mich kümmern und deswegen das sind viele kleine Parameter Und die funktionieren momentan alle autark.

00:18:14: Wenn sie anfangen würden, miteinander zu reden, dann könnte das so ineinandergreifen und wir sind gar nicht weit weg voneinander.

00:18:23: Also ich sage es nochmal, ich bin hier in einem Ballungsgebiet... Ich habe hier im Umkreis, wenn ich mal einen Zettel ziehen würde von fünfhundert Metern sechs, sieben Kindergärten Das heißt, wenn wir einfach mal anfangen würden zu schauen welche Strukturen bräuchte es für Eltern?

00:18:42: Welche Randzeiten bräucht das?

00:18:45: Weil die einen wollen vielleicht morgens um sieben schon das Kind abgeben damit sie um halb acht auf der Arbeit sind.

00:18:50: Die anderen sagen naja mir reicht auch neun Uhr.

00:18:53: Ja da sind alles so Dinge.

00:18:54: ich glaube Wenn die mehr miteinander reden würden hätten wir bei wenig Aufwand Weil es geht auch immer um das Thema Kosten am Ende.

00:19:06: Und das ist, was sage ich ganz bewusst Kinder haben gar keine Lobby Eltern vielleicht ein bisschen aber es ist einfach ein ganz großes Thema dass wir wenn mir nicht selber aktiv werden es keine Veränderung geben wird.

00:19:24: Ich fand jetzt dein Gedanken gerade auch so spannend Dass du sagst Es sind eigentlich nur ganz wenige oder ganz kleine Parameter der Stellschrauben, an denen man ja eigentlich drehen könnte und dann würde sich aber für ganz viele Familien wahrscheinlich enorm viel verändern.

00:19:42: Also gerade was ich jetzt auch so sehe ist natürlich zum Beispiel die Betreuungszeiten von Kitas oder so.

00:19:49: das ist auch etwas wo ich mir denke dass es nicht mit der Zeit geht finde ich auch sehr interessant.

00:19:56: Gerade auch natürlich wo ganz viele große Unternehmen ja angefangen haben, Betriebskitas einzuführen oder Betreuungsmöglichkeiten.

00:20:05: Dachte ich das bringt so ein Wandel aber da hat man dann einfach wieder gemerkt okay so unser generelles System wälzt es dann wieder auf die einzelnen ab ok?

00:20:17: Die Unternehmen finden für sich Lösungen.

00:20:18: damit sind wir wer auch immer jetzt wir ist, aber es dann einfach raus.

00:20:26: Also und damit auch gesellschaftlich natürlich der Gedanke, wenn ich arbeiten will muss ich mir natürlich vielleicht einen Betrieb suchen, der jetzt eine Betriebskita hat um da bessere Vereinbarkeit zu schaffen.

00:20:40: also in der Summe ist das einfach so wie willst du das aufs Individuum ab?

00:20:45: Und am Ende wehen wir uns am meisten abgewaltst natürlich auf die Eltern, weil es ist ja eine persönliche Entscheidung natürlich ein Kind zu bekommen.

00:20:56: Ich finde das wird jetzt auch nochmal ganz stark im Hinblick auf die Elterngelddebatte natürlich auch noch mal sichtbar dass jeder und vor allem jede einzelne Darfes sich selber verantwortlich ist und ich glaube damit können wir jetzt einen guten Bogen zu deinem Buch nämlich schlagen Solang sich am System nichts verändert, dann sind wir ehrlich.

00:21:19: Wir arbeiten alle daran mit unseren Stimmen aber es ist... naja die Mühlen, Mühle langsam, wie man so schön sagt!

00:21:28: Deswegen tragen wir das jetzt erstmal noch alleine.

00:21:31: und da setzt aber dein Buch, dein Journal an und darüber würde ich jetzt genau mehr erfahren.

00:21:39: Genau, es greift den Punkt, den wir am Anfang hatten nochmal auf.

00:21:44: Weil wo startet das Buch?

00:21:45: Das starten bei den Eltern selbst und ich sagte es bereits für mich – Ich bin selbst berufstätige Mutter und deswegen ist die Zielgruppe auch hauptsächlich berufstätige Mütter.

00:21:57: Berufstädige Väter sind aber genauso willkommen und eingeladen diesen Buch zu folgen.

00:22:04: Wir starten bei den Eltern, weil wir sagten es ja eingangs schon.

00:22:07: Es ist das Thema Schuld was immer mitschwingt und auch Einsamkeit, weil Eltern schafft bedeutet man ist oft mal mit seinen Gedanken alleine und auch das Thema Reue Und das sind alles Dinge, die passieren in uns und es ist auch ein normaler Prozess.

00:22:26: Nur ich möchte darauf aufmerksam machen, dass man A nicht alleine mit diesen Gedanken isst und B auch nicht allein verantwortlich für alles isst.

00:22:36: Damit will ich Eltern nicht aus der Verantwortung ziehen weil man entscheidet sich bewusst.

00:22:41: für Kinder und Kinder bedeutet immer ein bisschen Verzicht und eine gewisse Anstrengung, die damit einhergeht weil man aber auch das Beste geschenkt der Welt bekommt, dass nur so nebenbei.

00:22:55: Nur ich glaube, dass viele Eltern wirklich denken oh es liegt an mir!

00:22:59: Es ist mein schlechtes Zeitmanagement.

00:23:01: Ich müsste mich mehr optimieren.

00:23:04: Ich müsste mehr.

00:23:05: das oder wie man's auch häufig sieht und es war auch glaube ich der Beitrag, der uns beide connectet hat.

00:23:14: Eltern wollen die beste Kindheit für ihre Kinder.

00:23:19: Das ist so ein Glaubenssatz, ich will das mein Kind besser hat als ich.

00:23:23: Der ist total normal und es ist auch gut so!

00:23:26: Nur wir dürfen dabei uns selbst nicht vergessen.

00:23:29: Ich sage das immer so ein bisschen wie im Flugzeug dass man sich selbst nicht vergessen sollte erst die Sauerstoffmaske auszusetzen weil dann kann ich anderen helfen ja?

00:23:40: Und da möchte ich mit meinem Buch darauf aufmerksam machen Und ich möchte auch Eltern dazu anregen, weil ich sage das ja schon.

00:23:47: Ich kenne nicht jede Familie, ich gänne nicht jedes Familiensystem aber ich kann Fragen stellen und deswegen ist es in einem Journal verpackt beziehungsweise das Buch kann entweder als Journal quasi direkt genutzt werden oder man holt sich sein Lieblingsnotizbuch dazu und beantwortet die Fragen dann darin oder Tagebuch, je nachdem was man führt.

00:24:13: Und dieses Tagebuch ist ganz wichtig weil ich kenne das aus der Forschung.

00:24:19: da gibt es die Harvard-Zielforschung, die da relativ bekannt ist wo klar geworden ist dass wenn ich mir meine Dinge aufschreibe und wenn ich mich auch aufschreibe was sich verändern will, dass die Wahrscheinlichkeit steigt das dann auch entsprechend umzusetzen.

00:24:37: deswegen da setzt das Buch an stellt viele Fragen gibt viel Input und zeigt im zweiten Schritt dann das, was wir gerade hatten.

00:24:46: Das Thema ist die Erwartung, die an Eltern gestellt werden.

00:24:50: du musst resilient sein und empathisch und bedürfnisorientiert erziehen Und, und, und.

00:24:57: Und sollst auch dabei noch top aussehen hast ein super Job!

00:25:00: Und ach ja Paar Life gibt's auch noch ne?

00:25:02: Also man ist ja auch noch liebes Paar das darf man natürlich auch nicht vergessen und muss auf Date-Dite gehen.

00:25:08: Das sind alles Erwartungen die auf die Eltern einströmen und da auch da lade ich zu einen sich davon freizumachen.

00:25:18: Deswegen finde es auch so wichtig sich als Eltern diesen Freiraum zu nehmen aber immer wieder draufzuschauen Passt das so noch zu uns?

00:25:27: Passt dassso noch zu mir?

00:25:29: oder haben sich Dinge verschoben, weil das ist dieser Veränderungsprozess.

00:25:33: Ja man sagt es in jedem Ratgeber den man lesen kann zum Thema Kindererziehung der Klassiker auch da oh je ich wachse steht alles ist eine Phase und so ist das auch als Eltern.

00:25:47: Alles ist eine Fase.

00:25:48: Es ist eine auch ich persönlich Kampfsport nicht wieder machen konnte und wollte.

00:25:56: Und es ist aber auch eine Phase, dass sich dann vielleicht was Neues entwickelt habe.

00:26:01: Bei mir ist das zum Beispiel beim Sport im Bereich Laufen.

00:26:04: Ich hab das Laufen für mich entdeckt weil es diese Situation ist wo ich abschalten kann, wo ich einfach für mich in der Natur bin mit ein bisschen Musik auf den Ohren und für mich da so ne kleine Freiheit gefunden habe.

00:26:19: So und dann kommt das Thema als drittes, was ich gerade schon sagte die strukturellen Themen.

00:26:24: Wir müssen wirklich anfangen Das miteinander zu verbinden Und zu schauen Was kann Ich denn Als Einzelne tun?

00:26:33: weil das ist auch oft das Thema dass Eltern sich so Verloren fühlen und denken ja was können ich alleine denn machen?

00:26:40: doch du kannst ganz viel Machen sichtbar werden in dem eigenen Radius, in der eigenen Nachbarschaft.

00:26:47: In der eigenen Kita, in die eigenen Schule.

00:26:50: Ja Themen ansprechen, Themen übernehmen auch mal Denkanstöße geben ja sich vielleicht auch in der Kommunalpolitik oder im Ortsverstand mit engagieren das sind alles Möglichkeiten für Eltern lauter werden können.

00:27:07: Wir machen das auf unsere Art und Weise, aber jeder einzelne kann auch was tun.

00:27:11: Weil ich glaube, dass ist das, was nur helfen wird.

00:27:14: Wenn wir alle mehr in die Richtung gehen und uns überlegen und aus Best Practice so macht man das in der HR, in der Wirtschaft ja?

00:27:23: Man baut Best Practices und die werden entsprechend auch auf größere Teile und Bereiche auskrollt.

00:27:31: Und als letzten Schritt im Buch möchte ich dann wieder den Weg zurückfinden zu den Eltern selbst.

00:27:37: Ja, das heißt ich möchte nochmal Mut machen diesen Schritt zu gehen.

00:27:42: Ich möchte noch mal auch wieder mit Fragen begleiten weil ich glaube Eltern können schon unglaublich stolz auf sich sein.

00:27:51: Ja, das vergessen wir nämlich auch manchmal.

00:27:54: Dass man sich manchmal selber so ein bisschen auf die eigene Schulter klopfen kann was man denn alle schon geschafft hat.

00:27:59: ja und dass ist häufig so nach dem ersten beim ersten Geburtstag dass man das erst mal so realisiert oh mein Gott was haben wir denn jetzt in diesem Jahr bitte alles geschafft?

00:28:09: Und da möchte ich wie gesagt Eltern einladen sich dessen bewusst zu sein und auch nochmal das eine oder andere Werkzeug auf den Coaching mit an die Hand zu geben, was vielleicht auch noch mal hilft so ein bisschen mehr zu schauen.

00:28:23: Okay, was haben wir schon Tolles geschafft?

00:28:26: Und was ist uns vielleicht auch für die Zukunft weiter wichtig, wo wir den Fokus drauflegen wollen?

00:28:34: Klingt für mich nach einer sehr guten runden Sache wie du das beschreibst, auch mit den verschiedenen Ja Bereichen oder Fokusthemen, die du da aufpasst.

00:28:46: Was mich ja direkt überzeugt hat, obwohl zu dem Zeitpunkt wo wir darüber gesprochen haben wirklich noch recht am Anfang deines Channels war und was mich auch abgeholt hat, waren natürlich auch wie niedrigschwellig man da einfach reingehen kann.

00:29:01: also es gibt wunderbare Coaches und Coaching in der draußen, die sich ja auch auf Mütter- und Eltern spezialisieren.

00:29:08: aber das ist ja oft Ja an verschiedene Dinge auch geknüpft, also eben finanziell oder auch persönlich.

00:29:17: Nicht jeder mag das mit jemand anderem diese Themen vielleicht erstmal so bearbeiten.

00:29:22: und da fand ich einfach den Channel ist natürlich da ein sehr, sehr tolles Angebot um mich da auch ja erst mal anfangen damit zu beschäftigen, mich da wirklich mit Fragen die mich da begleiten einfach...ja!

00:29:37: tiefer zu gehen und mir das auch aufzuschreiben.

00:29:40: Weil, das stimmt tatsächlich wenn man sich Dinge aufschreibt dann glaube ich ist es erstens aus dem Kopf raus und zweitens ist es aber auch wahrscheinlich ja dass man dann das ganze verfolgt so.

00:29:53: Ja genau!

00:29:54: Und was du gerade ansprichst ist noch ein super wichtiger Punkt weil neben Ressourcen und auch möchte ich mich jemand anderes gegenüber so öffnen?

00:30:03: Ist die größte Knappheit die Eltern hier haben ist der Faktor Zeit.

00:30:09: Also das heißt deswegen auch noch mal die Idee, dass in einem Buchformat zu verpacken weil oft ist es so man fängt irgendwie... Man legt abends auf dem Sofa und irgendwie merkt man so im Magen oder im Herzen irgendwas ist da.

00:30:26: und das ist genau der Moment wo ich mit meinem Buch dann quasi anknüpfen möchte, dass man für sich selber überlegt okay ich nehme jetzt die Zeit und ich weiß selber Routine.

00:30:39: Und auch sich regelmäßig hinzusetzen fällt auch mir nicht immer leicht und ich glaube da kann auch jeder so für sich seine Struktur finden aber sich einfach mal diese.

00:30:51: es muss gar nicht lange sein ja zwanzig Minuten halbe Stunde am Abend hinsetzen und sich diese Gedanken aus dem Kopf zu schreiben Das hilft ungemein.

00:31:04: Das glaube ich, ja und auch wenn wirklich der Gedanke zu sagen okay zehn, zwanzig Minuten das man sich die Zeit auch einfach mal bewusst für sich selber nimmt also dass man einfach sagt okay ich setze mich jetzt hin und mach mir Gedanken.

00:31:17: Was mich jetzt auch noch abgeholt hat, war natürlich der Faktor dass du sagst man kann auch was verändern.

00:31:23: also man muss nicht direkt auf LinkedIn laut werden oder ein Podcast starten sondern man kann natürlich auch in seinem Umfeld etwas verändern.

00:31:32: Nicht nur für sich sondern vielleicht dann auch für andere.

00:31:34: Also den Hauptfokus ist ja das man sich erst mal besser strukturiert oder zu sich selbst auch wieder ein Stück findet wie man es denn machen möchte und nicht, wie man es vielleicht von außen so gespiegelt wird machen sollte.

00:31:52: Aber da auch den Mut mitzubekommen, das nicht nur für sich sondern auch für andere ein Stück weit besser zu machen.

00:32:01: Das finde ich sehr schön!

00:32:03: Hast du denn wahrscheinlich noch keinen konkreten Zeitplan wegen dem Journal?

00:32:13: Nee, und das spricht sowas ganz Wichtiges an.

00:32:15: Ich stehe gerade an dem Punkt ich habe dieses Konzept und die Ideen für mich ja runtergeschrieben.

00:32:24: Ich arbeite eigentlich schon länger am ganzen Buchprojekt aber – und das ist was Schöne!

00:32:30: Ich hab da wirklich für mich eine richtige Reise erlebt und auch vorgenommen weil als ich die erste Idee für das Buch hatte Das ist mittlerweile zweieinhalb Jahre her, hatte das eine ganz andere Struktur und einen ganz anderen Aufbau.

00:32:47: Aber... Und das ist so was passiert ist Ich habe immer gedacht ich muss halt wie es auch glaube ich so üblich ist.

00:32:57: Ich muss mich halt gut organisieren.

00:32:58: Ich brauche Zeitmanagement und dann schaue ich das alles!

00:33:04: Es gab so ein Moment in meinem Leben wo ich gemerkt hab Es liegt gar nicht an mir und meinem Zeitmanagement.

00:33:14: Und ich kann mich noch so sehr anstrengen, und es versuchen... ...es ist so in dem Setting strukturell nicht zu

00:33:24: schaffen.".

00:33:26: Ja?

00:33:26: Und das war so ein Moment wo ich auch wirklich extreme Symptome hinsichtlich Burnout hatte.

00:33:36: Ich hatte Ich bin, sage ich auch ganz ehrlich.

00:33:39: Ich bin damals nicht zum Arzt gegangen und habe auch da den Fehler, die Schuld bei mir gesucht.

00:33:48: Ja?

00:33:48: Ich muss mich nur mehr konzentrieren, fokussieren, mehr meditieren, Achtsamkeitsübungen – was weiß ich, was es da alles für Selbstoptimierungsmaßnahmen gibt!

00:34:00: Und hab aber jetzt das Schöne auch mit dem Buch festgestellt, nein, das lag persönlich an mir, ich habe mich nicht zu schlecht organisiert oder hatte ein schlechtes Zeitmanagement.

00:34:12: Es waren die Rahmenbedingungen und Strukturen, die immer extremer wurden dazu geführt haben dass es sich so entwickelt hat.

00:34:22: Und deswegen möchte ich wirklich alle Eltern davor bewahren das sie in diesen Studel kommen und früher anfangen auf sich zu schauen und früher angefangen aktiv zu werden weil wie gesagt Manchmal fehlt einem dieser Spiegel.

00:34:40: Und das soll mein Buch auch bieten, ja?

00:34:42: Das sollte den Eltern die Möglichkeit geben sich selber erst mal hinzusetzen mit sie selbst quasi zu konfrontieren und die eine oder andere Frage wird auch unbequem sein.

00:34:52: aber wenn man sich die für sich mal ehrlich beantwortet weil was in meinen Notizen steht ist ja zum Glück nur ich.

00:34:58: Das muss ich auch niemand anderes zeigen, das muss ich ja nicht mit niemanden besprechen.

00:35:02: Aber sich dessen bewusst zu machen, sich selbst auch mal ehrlich zu sagen So geht es nicht weiter.

00:35:08: Das hat mir total geholfen.

00:35:12: und deswegen, ich suche noch den passenden Verlag um auf deine Frage zurückzukommen.

00:35:20: Genau!

00:35:20: Suche den wirklich passenden verlag für mich und diese Buchidee.

00:35:26: Sobald das steht, würde ich es dann nochmal Bescheid geben.

00:35:30: Und dann wird es auch mehr Daten und Fakten dazu geben aber momentan stehe ich da noch am Anfang.

00:35:39: Genau also falls hier heute zufällig jemand zuhört der im Verlagswesen vielleicht irgendwie tätig ist oder da Kontakte hat und sich denkt ah!

00:35:48: Ich wüsste da vielleicht den einen oder anderen Ort für Lisas Buch?

00:35:53: Dann gerne einfach mal Entweder in die Kommentare schreiben oder direkt an die Lisa wenden.

00:35:59: Du bist hauptsächlich auf LinkedIn aktiv, ich werde dann auf jeden Fall auch den Link zu deinem Profil in der folgenden Beschreibung noch mit verpacken damit man dich ganz unkompliziert auch finden und kontaktieren kann.

00:36:12: wenn man denn irgendeine Unterstützung hat oder sagt das ist ein Projekt da hätte ich vielleicht jemanden an der Hand Mit Vermitteln möchte er also da.

00:36:24: Erfüllt euch gerne Freiliebe, Zuhörerinnen und Zuhörer!

00:36:29: Ich würde dich gern zum Abschluss der Folge auch noch fragen was du nach all dem Mamasein jetzt über das Mamasein und Vereinbarkeit einfach so weißt?

00:36:41: Was wäre so diese eine Sache gewesen die du gerne vorher wirklich gewusst

00:36:46: hättest?!

00:36:49: Oh, das ist eine schere Frage.

00:36:51: Ich glaube viele Eltern sagen an der Stelle hätte ich gewusst wie anstrengend es ist.

00:36:56: Nein aber das weiß man zum Glück vorher nicht und es ist auch wirklich... Es ist und das sage ich aus vollem Herzen, es ist die tollste Reise meines Lebens.

00:37:06: Diese kleinen Menschen die man da in die Welt sitzt, das sind wunderbare Persönlichkeiten.

00:37:13: Ich bin einfach unglaublich dankbar dafür, dass sie so lange schon in unserem Leben sind und ja wirklich unsere Familie dadurch wachsen durfte.

00:37:23: Den einen Tipp den ich glaube ich gerne schon ganz ganz früh gehabt hätte wäre sich viel häufiger mit diesem Thema Identität und Identitätsveränderung auseinanderzusetzen weil wie ich es auch schon vorhin sagte, mit dem wo ich in diese Überlastung gerutscht bin.

00:37:45: Man rutscht da so rein!

00:37:46: Ja man merkt das gar nicht.

00:37:48: Das geht dann über Wochen Monate und dann rutscht man so rein.

00:37:50: oder auch wenn ich an mein erstes Jahr mit Kind zu Hause mich daran erinnert, dass man rutschte so rein ja?

00:37:58: Und da hätte ich mir einfach viel früher gewünscht Ich mir dem bewusst bin und auch mich damit vielleicht ein bisschen bewusster auseinandersetzen, als ich es damals gemacht habe.

00:38:14: Deswegen darf man gerne auch schon mit gültigem Schwangerschaftstest verschenken ist vielleicht auch ein wunderbares Geschenk für eine Babyparty weil es wie gesagt so nah an der Identität des Elternwerdens dran ist.

00:38:33: Elternratgeber oder Erziehungsratgebe an der Stelle.

00:38:36: Wichtig, glaube ich auch wirklich das nochmal zu erwähnen.

00:38:39: ja also Ich finde auch ich habe wirklich gute Ratschläge bekommen während der Schwangerschaft während der ersten Zeit.

00:38:46: aber was mir einfach niemand verraten hat ist dieses dass man Also wirklich für mich hat sich das so angefühlt ich bin aufgewacht und war ein komplett neuer Mensch Und wusste aber dann nichts mit mir anzufangen also irgendwie und jeder von außen sieht dann ja auch diese Mama.

00:39:01: in dir war dann auf einmal so dieser Punkt, wo bin ich eigentlich?

00:39:07: Wo ist der Mensch, der ich war?

00:39:11: und an einem Versuch man sich natürlich in diese neue Rolle reinzufinden.

00:39:14: Gleichzeitig für mich war das dann wieder in meine alte Rolle zurück zu finden.

00:39:19: Und es war ja ein absolutes Chaos!

00:39:22: Deswegen, ich warte, sehe Sie nicht immer noch dein Buch nämlich.

00:39:26: Das muss ich gestehen denn auch jetzt nach... dem ersten Jahr, das jetzt hinter mir liegt nach dem ersten Mal mal ja.

00:39:36: Ist es auch nach wie vor eine Reise?

00:39:38: Ich glaube, dass bleibt auch eine Reis.

00:39:39: Deswegen ist der Podcast auch geboren und ich denke, dass es halt ganz viele so trifft.

00:39:46: nur, dass vielleicht auch ganz oder nicht jeder und jede im Alltag dieses Privileg hat sich damit auch erstmal so intensiv auseinanderzusetzen Vielleicht auch nicht diese Tools an der Hand hat sich damit auseinanderzusetzen und da knüpft ein Buch einfach an.

00:40:05: Ich werde es auf jeden Fall sobald's raus ist hier ganz viel im Podcast teilen, damit man es nicht verpasst!

00:40:13: Sehr gut!

00:40:14: Vielen Dank!

00:40:15: Gut dann ja liebe Lisa vielen dank dass du heute zu Gast warst.

00:40:20: der Austausch mit dir war wirklich sehr wundervoll.

00:40:23: ich hoffe das hat dir auch Spaß gemacht.

00:40:25: Ja vielen Dank Jasmin

00:40:28: Genau, dann an alle Mamas und auch alle Zuhörerinnen und Zuhöhrer.

00:40:31: Vielen Dank, dass ihr bis zum Ende dran geblieben seid!

00:40:34: In der nächsten Folge erzählt uns Madita wie es ist als Mama in der alten Zeit zu kündigen – was ohne Plan B. Podcast abonnieren und keine Folgen zu verpassen?

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