Was hat das Mamasein eigentlich mit mir gemacht?

Shownotes

Mamasein verändert uns. Aber ist das eigentlich etwas Gutes?

In dieser Folge spreche ich ganz persönlich darüber, was sich bei mir seit dem Mamasein verändert hat: Ich bin geduldiger und gelassener geworden, mein Perfektionismus ist weniger geworden und ich mache mir deutlich weniger Gedanken darüber, was andere von mir halten. Gleichzeitig habe ich neue Seiten an mir entdeckt und stelle mir ganz neue Fragen rund um meine eigene Identität.

Denn natürlich gibt es auch Veränderungen, auf die ich gerne verzichtet hätte. Mehr Sorgen, weniger Organisation im Kopf und manchmal das Gefühl, nicht mehr ganz so viel im Griff zu haben wie früher.

Also: Habe ich mich durchs Mamasein vielleicht selbst verloren? Oder bin ich einfach eine neue Version von mir geworden?

Denn Mama sein kann sich unglaublich erfüllend anfühlen und trotzdem können wir noch andere Dinge wollen. Warum fühlt sich das aber manchmal wie ein Widerspruch an?

Eine persönliche Folge über Veränderung, Identität und all die Seiten, die das Mamasein in uns zum Vorschein bringen kann.

Und wie ist es bei dir? Welche Veränderungen seit dem Mamawerden empfindest du als positiv?

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Transkript anzeigen

00:00:02: Mamaphase, der Podcast rund ums Mama sein.

00:00:04: Über Identität, Selbstbild und die Frage was macht diese Mamaphase eigentlich mit uns?

00:00:10: Hi ich bin Yasmin, Mama- und Podcast-Haus.

00:00:13: Und ich rede darüber weil ich der Meinung bin dass wir im Mamaalltag viel zu selten über diese Themen sprechen.

00:00:25: Die Mamas sind uns verändert.

00:00:27: Darum geht es ja hier hauptsächlich im Podcast oder alle Themen die wir anschneiden sind drehen sich immer um diese Frage haben wir uns als Person durchs Mamasein verändert oder ist alles vielleicht so geblieben wie vorher.

00:00:43: Und ich finde das immer so spannend, weil viele dieses Veränderungsthema ja immer erst mal so negativ betrachten.

00:00:51: also gerade wenn man irgendwie anfängt so darüber zu sprechen dann denken immer viele ah es geht darum dass man natürlich nicht mehr so dieses Leben wie vor her führt oder einfach vielleicht Dinge nicht mehr umgebunden ungezwungen vielleicht auch selbstbestimmt machen kann, wie vorher.

00:01:10: und also egal ob jetzt auch bezogen aufs Mama sein oder auf andere Bereiche im Leben geht es ganz viel beim Thema Veränderung immer erst mal ja in so eine negative Ecke.

00:01:25: Also ich finde das wird dann immer so negativ behandelt.

00:01:29: einfach Also zumindest in meinem Fall, dass ich sehr viele Dinge sehr positiv verändert habe.

00:01:38: Und... Ich hab jetzt einfach mal mir auch so eine Liste geschrieben was sich durchs Mama sein.

00:01:47: meiner Meinung nach also wie ich mich selber sehe oder wie ich das Ganze selber sehe wie es sich verändert hat und aber auch... Habe ich einmal mit meinem Umfeld darüber gesprochen und hab da gefragt hey Wie habe ich mich dann so verändert, wie siehst du das?

00:02:05: Und es ist so spannend was dabei einfach rauskommt weil ich damit zum Beispiel gar nicht gerechnet hab oder manche Meinungen oder manch Bereiche da vielleicht auch ein bisschen auseinander gehen und ich wollte einfach mal ein bisschen drüber sprechen.

00:02:24: dieses verändern.

00:02:25: Es ist wirklich negativ und ich bin ehrlich natürlich haben sich auch Sachen, ja ich würde es nicht sagen negativ verändert aber einfach in eine Richtung die ich vielleicht persönlich jetzt einfach nicht so nice find wie vorher oder eigentlich nicht so Nice finde dass das jetzt so ist.

00:02:43: Aber es gibt super so viele Sachen an mir selber einfach durchs Mama sein positiv beobachte und genau darum soll es heute in dieser Folge gehen.

00:02:56: Ich bin quasi mal so durchgegangen wie eine Pro- und Kontrollistin, ich kann schonmal vorweg spoilern, dass die Pro-Punkte überwiegen ganz groß.

00:03:08: Und ich finde wir dürfen ruhig auch nicht nur jetzt speziell als Mama, sondern allgemein natürlich unser Leben vielleicht so ein bisschen betrachten und natürlich auch schauen wie sich Dinge entwickeln.

00:03:24: Wie wir uns entwickeln, wie wir Dinge sehen oder wie wir vielleicht auch auf Dinge reagieren.

00:03:29: Und ich glaube bei mir ist es natürlich auch gleichzeitig, also innerhalb von zwei Wochen bin ich Mama UND dreißig geworden!

00:03:38: Das ist ja dann auch oft nochmal so... Meilenstein, an dem man vielleicht das Leben ein bisschen anders ansieht oder hinterfragt und genau.

00:03:48: Aber wie gesagt ich möchte euch einfach mal ein bisschen mit durch meine Liste führen und mal so drüber sprechen was sich denn alles durchs Mama sein verändert hat oder wie ich persönlich denke mich nicht aus Mama sein verändert habe.

00:04:03: Und wenn ich jetzt meine Leste so anschaut dann stehen ganz oben dass ich geduldiger geworden bin und ich finde es so spannend weil Ich war halt Ich bin natürlich auch in manchen Bereichen immer noch ein super ungeduldiger Mensch und ich dachte wirklich, dass das mein größter Mom-Struggle wird.

00:04:22: Wenn mein Kind dann vielleicht irgendwann meine Phase kommt wo es viel selber machen möchte oder Dinge einfach länger dauern weil die zeitliche Kapazität nicht mehr so da ist Und ich dachte wirklich, dass es da für mich am härtesten wird.

00:04:41: und ja, turns out.

00:04:43: Ich bin viel, viel geduldiger also nicht nur mit den Menschen in meinem Umfeld auch mit mir selber und natürlich auch mit Projekten.

00:04:53: Also wenn ich eine Idee habe, wenn ich ein Projekt habe Wenn ich irgendwas umsetzen will dann möchte ich das immer sofort machen.

00:04:59: Ganz schlimm war das für mich immer wenn mir die desontox kam und ich jetzt zum Beispiel nicht los konnte Sachen dafür zu besorgen oder so.

00:05:07: Und ja, mittlerweile akzeptiere ich einfach das Dinge länger dauern und Ja bin aber zum Beispiel auch im ganz alltäglichen viel geduldiger z.B an der Supermarktkasse oder so, weil ich mir denke ja ist alles nicht so deep Ich habe sowieso nicht eilig und selbst wenn ich es eiligt hab kann ich es jetzt eh nicht ändern.

00:05:26: also Genau dass es so ein ganz positiver Aspekt da ganz oben auf meiner Liste steht und ganz generell Nämlich Situationen oder Dinge.

00:05:36: Und ja, tatsächlich auch Menschen viel leichter an und ich sehe ihm Situationen viel entspannter.

00:05:44: Das war bei mir nicht so der Fall.

00:05:47: Also gerade war ich auch sehr schnell von anderen Menschen gestresst.

00:05:50: wenn die jetzt vielleicht das nicht so ausgeführt haben wie ich mir das gerade so vorgestellt habe, wie das in meinem Kopf war oder... Ja, wenn Menschen einfach genauer langsam sind dann Es ist für mich tatsächlich, dann stresst mich das.

00:06:05: Und ja seit ich aber Mama bin also auf dieses Jahr auch hin will ich sagen dass ich da natürlich viel gelassener bin weil ich aber durch mein Kind einfach auch erkennen, dass jeder so seinen eigenen Charakter vielleicht hat oder so seine eigenen ja Spreens und sowas und deswegen sehe Das durch, mein Kind vielleicht auch bei anderen Menschen oder auch in Situationen einfach viel Entspannterung gelassen.

00:06:37: Und da passt auch ganz gut dazu dass ich meinen Perfektionismus... Also ich habe ihn nicht komplett aufgegeben das wäre jetzt die Logen aber tatsächlich sehr weit runtergeschraubt.

00:06:48: also ich komme viel besser durch mit dem Gedanken better than the perfect.

00:06:55: Früher dachte ich immer, das ist ein total dummer Spruch.

00:06:57: Den kann man sich sonst nur hinschieben.

00:06:59: Aber jetzt tatsächlich... Es ist ja wie so ein kleines Mantra bei den meisten Dingen geworden wo ich mir denke naja, habt ihr es mal erledigt oder das passt jetzt erst einmal so?

00:07:12: Oder ist es raus?

00:07:14: Ich habe natürlich in ganz vielen Sachen immer noch einen extremen Qualitätsanspruch gerade was zum Beispiel auch dem Podcast und so betrifft.

00:07:21: da wird ein Intro dann schon nach gern mal zwei, drei mal aufgenommen und so.

00:07:28: Und dann nehme ich mir auch gerne die Zeit aus.

00:07:29: Es gibt einfach Sachen wo ich mit der Geburt ist einfach nicht so deep.

00:07:33: Passt jetzt auch so gehts oder kann man so stehen lassen.

00:07:40: Was ich auch finde würde jetzt nicht sagen das es unbedingt ganz stark mit Mama sein zusammen hängt aber schon damit noch mal verstärkt gekommen ist, dass ich einfach viel mehr auf meine Umwelt achte.

00:07:56: Vielmehr Kleinigkeiten und Details so Wertschätze oder hier habe mich auch einfach an Kleinigkeiten viel mehr erfreuen kann.

00:08:06: also ich bin jemand der total detailverliebt ist und auch mit ganz wenig sehr schnell zufrieden ist.

00:08:14: aber Ich finde seitdem man mal gerade auch meine Umwelt nehme ich nochmal viel, viel anders wahr oder sehe das durch andere Augen.

00:08:22: Aber ich glaube es kann automatisch wenn man sich darauf einlässt das ganze auch natürlich durch Kinderaugen zu sehen und ich finde hier schließt sich auch der Kreis.

00:08:30: dadurch dass ich jetzt langsam und geduldiger durch die Welt gehe nehme ich einfach natürlich Dinge dadurch auch ein bisschen besser wahr.

00:08:41: Und da kommt ein Acht dazu und ich glaube das passt jetzt mir noch zu dem Perfektionsanspruch, dass sich auch generell Aufgaben viel leicht abgeben kann.

00:08:50: Ich habe vorher natürlich sehr wenig Aufgaben also gerade im Job in der Selbstständigkeit aber auch im Haushalt privaten und so Aufgaben super ungern abgegeben weil Ich halt, der Meinung war, wenn ich es selber mache dann mach' ich's halt genauso wie ich das möchte.

00:09:04: Ich sage jetzt nicht dass ich's besser mache ja alle anderen oder so aber es war halt dann einfach so ungesetzlich mir das in meinem Kopf vorgestellt haben und jemand anders hier.

00:09:13: automatisch ist es sehr unmöglich an den eigenen Ansprüche daran zu kommen.

00:09:19: also wie gesagt heißt jetzt nicht, dass es deswegen besser ist oder schneller oder effizienter oder wie immer sondern einfach nur mein Weg, wie ich mir das mit ausmahle.

00:09:31: Und es macht jemand anders natürlich anders.

00:09:33: also ist ja logisch und soll ja auch so sein.

00:09:36: aber genau deswegen konnte ich Aufgaben sogar nicht abgeben.

00:09:39: Mit Kind ändert sich das automatisch.

00:09:41: Ich glaube da bleibt einem fast nichts alles übrig weil das wächst einem sonst ja automatisch eigentlich über den Kopf und man kommt nicht mehr nach und Dinge würden einfach liegen bleiben die vielleicht nicht liegen bleiben können und deswegen kann ich Sachen leichter abgeben was mir aber im Ganzen natürlich wieder viel mehr Leichtigkeit bringt und ich dadurch auch vielleicht wieder die Zeit habe Geduldigkeit durch die Welt zu gehen.

00:10:04: Also, ich finde diese Sachen bauen natürlich unwahrscheinlich auseinander auf aber das hat mich als Menschen so positiv beeinflusst einfach weil ich viel entspannter und gelassener bin.

00:10:18: Aber das ist jetzt natürlich nur meine Perspektive oder wie sich deshalb bei mir entwickelt hat.

00:10:25: Das liegt natürlich enorm viel an meinem Umfeld, also das muss man natürlich auch dazu sagen.

00:10:31: Wenn man jemanden im Umfeld hat, auf dem man sich zu hundertprozentig verlassen kann, dann fällt es einem natürlich auch leichter Aufgaben wieder abzugeben zum Beispiel was auch so ein bisschen ist dass ich wieder die Freude oder an alten beziehungsweise an früheren Hobbys vielleicht so entdeckt habe als um zum Beispiel Backen.

00:10:51: dafür hatte ich und ich hab mir gedacht in den letzten Jahren Ich habe dafür keine Zeit.

00:10:56: Jetzt hab ich irgendwie so die Zeit, ist meistens auch natürlich chaotisch mit Kind in der Küche was zu machen.

00:11:03: Aber ja ... Also die Zeit nehm' ich mir jetzt wieder öfter und das is eigentlich echt schön da wieder so Dinge zu entdecken, die man einfach früher vielleicht gerne gemacht hat.

00:11:17: Und ich denk bei mir, dass es auch jetzt dann mein Mann-Kind in so ein Alter kommt, wo man vielleicht auch bastelt.

00:11:22: Ich hoffe natürlich, dass mein Kind auch sehr gerne basteln, in die Richtung mehr Zeit für meine früheren Hobbys, also früher meine ich jetzt zumindest.

00:11:32: In der Anfangs-twanzig Dinge, die ich selber seit fünf oder zehn oder fünfzehn Jahren kaum mehr gemacht habe und das nicht auch da natürlich vielleicht wieder so die Zeit finde und mir die Zeit nehme.

00:11:46: Also das muss man achten zu sagen Ich hätte wahrscheinlich in den letzten Jahren viel Mehrzeit für all das gehabt und dachte mir aber halt jobbedingt und Selbstständigkeits bedingt.

00:11:55: Das ist jetzt alles viel wichtiger Und jetzt merke ich eigentlich, wie unwichtige manche Dinge tatsächlich sind die ich für wichtig empfunden habe.

00:12:05: und ja können wir einfach die Freude vielleicht auch wieder an so Kleinigkeiten ein bisschen zurückholen.

00:12:13: Was bei mir auch noch finde ich es sehr positiv ist dass sich wieder so die Freuden an Farbe und generell an Outfits vielleicht auch ein bisschen entdeckt hab.

00:12:27: Vorher war das tatsächlich immer so, keine Ahnung.

00:12:31: Mein Style war jeans und T-Shirt.

00:12:36: Eigentlich haben meistens alles Sports oder so.

00:12:40: Seit ich Mama bin, kleide ich mich viel, viel farbenfroh.

00:12:45: Das liegt halt unter anderem auch daran, dass ich kein klasse speisches Kind wollte.

00:12:50: Also ich möchte es jetzt nicht schlechtreden wenn einem diese clean schicke Look gefällt finde In Ordnung.

00:12:58: Ich wollte das einfach nur für mich mein Kind nicht, ich bin ein Pipi Langstrumpf-Fan und irgendwie ja keine Ahnung lebe ich das jetzt bei meinem Kind anscheinend aus.

00:13:06: Und gleichzeitig dachte ich mir dann so hey!

00:13:09: Ja... Keine Ahnung voll cool wieso traue ich mich das eigentlich nicht?

00:13:12: oder wie?

00:13:13: so sehe ich mich nicht so bunt an?

00:13:15: Das ist tatsächlich auch was weiß ich jetzt so nach und nach irgendwie durch das Mama sein oder durch mein Kind mich vielleicht auch ein bisschen trau.

00:13:24: und ich glaube, da kann man schon zum letzten Punkt diese I don't give a fuck Einstellung.

00:13:30: Die ist richtig krass geworden.

00:13:31: Also mir mittlerweile die Meinung von anderen mehr als egal geworden.

00:13:37: also ich werde jetzt übertreiben wenn ich sage es interessiert mich überhaupt nicht was andere denken.

00:13:41: aber ja also definitiv bin ich.

00:13:46: Mittlerweile ist es so, dass ich mir nicht mehr so viele Gedanken mache was andere von mir denken oder von dem was ich machen.

00:13:53: Das glaube ich war für mich einer der größten Game-Tanger in dem Ganzen.

00:13:57: jetzt das ich am Saab okay hey!

00:13:59: Ich gebe einfach meine Selbstständigkeit auf weil keine Ahnung passt gerade einfach nicht mehr.

00:14:04: Mir eigentlich egal was andere davon halten oder eben jetzt ziehe ich mich viel farbenfroher und bunter an und ja mir eigentlich egal etwas was anderen davon halten.

00:14:15: Also mit ganz, ganz vielen Sachen.

00:14:16: Auch mit dem Podcast keine Ahnung ob ich den niemals gestartet hätte wenn ich jetzt nicht so stark in dieser ist mir egal was andere denken Einstandung gelandet wäre.

00:14:27: Mir ist natürlich weiterhin wichtig was bei einer Familie denkt.

00:14:31: Ich achte weiter nach deren Meinung und So heißt das ja Natürlich hat man immer mal wieder so diese Gedanken okay war Sven oder Keine Ahnung?

00:14:41: aber grundsätzlich Es ist einfach so, dass ich mir denke das Leben ist vielleicht auch ein bisschen zu kurz um mir da jetzt noch Gedanken zu machen.

00:14:53: Was andere von irgendwas halten und ich glaube aber stärker ist bei mir dann diese Vorbildfunktion die sich da ein bisschen durchsickert weil ich mich einfach denke hey Wie will ich das mein Kind eigentlich vorleben?

00:15:11: Also wie ich das meine Kinder auch mal so diese Unsicherheiten und Ängste hat, wie ich oder möchte schon dass mein Kind irgendwie super selbstbewusst durchs Leben geht.

00:15:20: Und einfach das macht, worauf mein Kind halt einfach Bock hat.

00:15:24: Das glaube ich möchte ein bisschen damit vielleicht auch vorleben.

00:15:28: Und das ist definitiv etwas was sich vielleicht auch so verändert hätte.

00:15:31: klar weiß man nie so riesiges Leben auch entwickelt.

00:15:35: Aber das sind so die Punkte, wo ich mir denke.

00:15:36: Hey!

00:15:37: Ich glaube es hängt sehr viel jetzt mit meinem Mama sein zusammen und ich find' dass in alles so schöne positive Veränderungen.

00:15:47: natürlich gibt's auch Punkte, die ich mir denk', ah ja okay, ich glaube... Das ist kaum auch ein bisschen das Mama sein.

00:15:56: Das ist bei mich zum Beispiel dieses unorganisierte Zeit, wobei ich bin gefühlt einfach zu überhaupt nichts mehr in der Lage ist.

00:16:02: Gefühlt habe ich gar nix mehr im Griff und Ich vergesst ständig Sachen.

00:16:06: Es schiebt viel mehr auf und keine Ahnung, ja irgendwie hat das Gefühl ich bin in manchen Bereichen viel verantwortungsloser geworden als vorher.

00:16:20: Und dass wir nicht sehr erschrecken, weil so gerade was halt zu diesem klassischen Papiergraben und so betrifft den man da halt so hat.

00:16:29: Aber wie gesagt, ich bin so vergesslich und vorher war ich echt voll durchorganisiert, voll durchgetaktet.

00:16:33: Und das ist irgendwie weg.

00:16:36: Ich habe auch schon mit anderen gesprochen.

00:16:38: Manchmal oder bei vielen kommt es auch irgendwie wieder zurück aber es ist halt einfach natürlich so dass ich jetzt noch gleichzeitig für einen anderen Menschen natürlich mitdenke und dann nicht gerade wenig mitdenken.

00:16:49: Und genau da, ja keine Ahnung irgendwann mein Gehirn ist wie so ein Schubladen und irgendwann sind die alle einfach voll muss man halt wieder Dinge aussortieren, die gerade nicht so wichtig sind.

00:17:02: Aber manchmal sortiere ich da glaube ich auch Dinge erst, die theoretisch schon wichtig werden, die ich halt einfach aufschiebe oder vergesse weil ich da gerade keine Lust drauf habe oder so.

00:17:13: also das passiert mir tatsächlich mittlerweile viel viel häufiger und das ist ein Punkt der mich schon stresst was gleichzeitig natürlich wieder auch auf mein Perfektionismus zurückzuführen ist, weil ich doch auch ein Mensch bin ja natürlich alles immer perfekt machen möchte oder vor allem gerade nach außen natürlich das Leben.

00:17:33: Oder weil mein Leben, mein Alltag so perfekt im Griff haben möchte und das stragele ich gerade und das ist natürlich so ein Punkt.

00:17:41: wo ich mir denke war die Veränderung hätte ich vielleicht verzichten können, ich wäre gern da wieder die Organisierte immer aus von früher aber gut ist weg und sind mir mal ehrlich, man kommt so genauso durchs Leben manchmal vielleicht sogar ein bisschen leichter weil man sich weniger stresst.

00:17:58: Und ich glaube ja das ist so einer der größten Struggles die ich mit der Veränderung meiner Person seitdem Mama sein habe was bei mir ein bisschen stärker geworden ist weiß es gar nicht mich dass sie in dem Format so richtig ansprechen möchte oder sollte.

00:18:18: Das ist tatsächlich das Thema, also ich neige schon immer total zum Obersinken und mache mir vor sämtlichen Sachen.

00:18:26: Sämtliche Gedanken gehen sehr oft vom schlimmsten aus und das hat sich enorm verstärkt.

00:18:33: Also gerade natürlich die Angst um mein Kind aber auch um meinen Partner, um mich, um Situationen... Ich weiß nicht!

00:18:42: Wenn man das nicht kennt, ist einem das jetzt vielleicht fremd.

00:18:45: Aber wenn man dasselbe auch so ein bisschen hat dann ist es zum Beispiel... ...wenn wir in den Urlaub fahren.

00:18:52: Dann denke ich mir oft so in der Nacht vorher okay was ist wenn wir einen Unfall haben?

00:18:57: Sollten wir einfach zu Hause bleiben weil wir könnten ja einen Unvollhaben und so an dessen tatsächlich so Gedanken.

00:19:03: die haben sich ein bisschen also früher habe ich mir das gedacht nach mir schon alles gut gehen und dann ne ab in den urlaub.

00:19:11: Aber mittlerweile sind die Gedanken ein bisschen stärker dauert.

00:19:16: Ich kann ihn nicht so leicht abwimmeln.

00:19:18: und klar, ich glaube Angst um sein Kind hat man immer.

00:19:24: Das erste Jahr war es bei mir ganz extrem, dass ich teilweise auch gar nicht geschlafen habe also... Ich lag wach neben meinem schlafenden Kind weil alles mögliche passieren können und das ist natürlich was, was ja schon auch schwierig ist.

00:19:41: Und das ist natürlich eine Veränderung glaube ich, die kaum schon auch das Mama sein wird dass sich das jetzt verstärkt hat.

00:19:49: und da weiß ich auch oder und ich spreche jetzt auch ein bisschen drüber weil ich mich auch schon mit anderen Mamas darüber im privaten Umfeld unterhalten habe und ich ja tatsächlich damit nicht alleine bin Das fand ich ganz interessant.

00:20:05: Ich hab schon einen der ersten Folgen angesprochen, wie sie überhaupt zum Podcast kamen.

00:20:10: Dieses Hey!

00:20:11: Ich bin mit all dem alleine nur mir geht's so.

00:20:14: Sonst irgendwie niemandem und das ist ja totaler Bullshit weil... Nee also man ist eigentlich nichts davon alleine sondern ganz vielen geht es einfach auch so oder ähnlich oder haben halt ähnliche Erfahrungen.

00:20:29: und genau So ist es auch im beim Thema Ängste oder.

00:20:34: ich hatte auch schon so ganz kleine Panikattacken und das natürlich auch in den ungünstigsten Situationen, zum Beispiel einmal an der Mutter-Kind-Gruppe oder z.B.

00:20:43: auch schon beim Einkaufen und so.

00:20:45: Und es ist mir halt früher nie passiert.

00:20:48: Ich denke, dass hängt schon alles jetzt mit dieser neuen Situation zusammen.

00:20:53: Mir hat jemand gesagt, das kann ganz stark mit dem Hormon oder diesem Hormonenabfall auch kommen.

00:20:59: Da kenne ich mich überhaupt nicht aus!

00:21:00: Ich bin da keine Experte.

00:21:02: Falls jemand zuhört und der Ahnung hat, bin ich auf jeden Fall offen.

00:21:06: Dass wir mal eine Folge zum Thema vielleicht auch aufnehmen.

00:21:10: Ich glaube das ist für ganz viele super spannend.

00:21:12: aber ich kann da jetzt so selber tatsächlich sehr wenig dazu sagen.

00:21:16: Ich dachte wie ich baue es hier einfach mit ein weil... Einfach was ist da denke ich mir?

00:21:21: Ja!

00:21:22: Es betrifft vielleicht auch die eine oder andere Mama die ihr heute zuhört und man isst damit nicht alleine dass es vielleicht auch nicht durchs Mama sein, dass ich sowas verstärken kann.

00:21:34: Und das ist tatsächlich so eine Veränderung meiner Gedanken und meine Persönlichkeit.

00:21:39: auf die hätte ich jetzt auch ja keine Ahnung verzichten können, weiß ich nicht, wenn man das so sagen kann.

00:21:43: aber einfach was weiß ich jetzt?

00:21:45: Vielleicht wenn ich jetzt sage geht es ganze Thema mit einer Pro-Kontrolle ist der andere, weil das auf der Kontrolle ist hier stehen.

00:21:52: Aber das war's tatsächlich.

00:21:55: für mich waren das so die Punkte, die mir auf die Schnelle vielleicht auch... Also ich hab mich jetzt da keine drei Stunden hingesehen.

00:22:04: Sondern ja, ich wollte einmal mal zeigen hey es gibt super viele positive Sachen oder ist natürlich immer eine Ansichtssache wie man an diese Sache herangeht.

00:22:11: aber für mich sind das die positiven Dinge die sich durchs Mama sein einfach verändert haben.

00:22:17: Ich glaube ich bin im Grunde ein viel gelassener Mensch und deswegen Würd ich das einmal auch hier im Podcast mit einbauen, weil eben beim Thema Veränderung viele denken also oh es ist so negativ oder alles ist so negative und ja.

00:22:37: Das vielleicht auch mal ein bisschen was aus meinem Umfeld zu erzählen.

00:22:42: Und das war, wenn ich auch ganz spannend war als ich mit meinem Unfall halt so drüber gesprochen habe.

00:22:47: So hey!

00:22:47: Ich möchte eine Folge eben über das Thema Veränderung oder wie ich mich verändert hab aufnehmen.

00:22:52: und wie seht ihr das denn?

00:22:53: Wie habe ich mich dann verändern?

00:22:55: Und es ist super spannend weil tatsächlich bei ganz vielen Kampen die Aussage Hey ja eigentlich gar nicht so viel also Voll viele haben gar nicht so den Eindruck, dass ich mich in vielen Punkten verändert habe.

00:23:06: Und Männern waren es auch sehr, sehr positive Punkte.

00:23:08: also zum Beispiel sowas das ich viel offener und kommunikativer geworden bin, dass man mich natürlich jetzt auch viel häufiger wieder sieht weil ich mehr unterwegs bin und weniger wirker holeg generell auch... Also mein Partner zum Beispiel meinte er findet mich ein bisschen fürsorglicher und auch pflichtbewusster.

00:23:24: Pflichtbewuße fand ich ganz spannend welcher eher das Gefühl habe ich bin total verantwortungslos geworden außer meinen Kind gegenüber aber halt in allen anderen Bereichen.

00:23:31: Deswegen fand ich das ganz interessant, sich da mal auszutaschen wie andere das aufnehmen.

00:23:36: Und es ist ja auch so ein Punkt, dass viele immer sagen hey du bist jetzt Mama oder durch deine Kinder oder so, du hast dich voll verändert irgendwie und ich glaube deswegen ist auch dieses oh das Mamaschein habe mich so verändert und mein Umfeld, wir sehen die das und frage einfach mal nach weil also zumindest in meinem Umfeld entweder hatten sie den Eindruck ich hab mich gar nicht verändert mir dann eigentlich nur so positive Sachen gespielt und ich würde schon sagen, dass ich ein sehr ehrliches Umfeld habe.

00:24:06: Also wie würden wir jetzt schon auch ins Gesicht sagen wenn ich jetzt irgendwie ja völlig crazy bin oder so?

00:24:11: Wenn die sagen nicht richtig voll durch oder ich hab mich voll negativ verändert oder so?

00:24:15: aber genau das war tatsächlich nicht der Fall und das finde ich auch mal schön zu hören gerade weil man selber das Gefühl hat man ist nicht mehr man selbst.

00:24:24: also ich glaube das ist ja so.

00:24:26: der Punkt dass viele Mamas ja das Gefühl haben, hey wer bin ich?

00:24:31: oder ich bin nicht mehr ich.

00:24:32: Ich veränder mich gerade zu dem komplett neuen Menschen und schau einfach mal genauer hin oder frag den Umfeld weil ich glaube nämlich du dich viel positiver verändert hast als dir das in dem Moment vielleicht vorkommt.

00:24:46: Vielleicht, dass sich das auch abschließend nochmal dazu sagt, ich selber habe mir in der Rolle unglaublich schnell verloren gefühlt.

00:24:51: also wenn ich eben sage, ich war bei Karlik dann war ich das auch extrem Und meine Selbstständigkeit waren eigentlich Teil meiner Identität oder vielleicht sogar achtzig Prozent.

00:25:01: Meine Identität war ich ja nichts anderes mehr gemacht und somit auch fast nichts anderes hatte, was mich als Person ausmacht zumindest von meiner Worte aus.

00:25:10: Jede andere hat mich natürlich ganz anders gesehen.

00:25:12: aber ich selber dachte hey das bin ich so diese Ja, selbstständige Mausie, die jetzt hier, keine Ahnung alles so ruppt und das war dann auf einmal ja weg.

00:25:26: Weil da war ich nur noch Mama in Anführungszeichen, nur noch Mama.

00:25:31: Und wenn es dann wegbricht, dann hinterfragt man sich schon auch krass seine eigene Identität oder man fühlt sich da total verloren.

00:25:42: Ich glaube für mich war's auch dieses Zuhause sein In Anführungszeichen nichts tun.

00:25:47: Ich weiß nicht, ich mache den krassen Job überhaupt, welchen Menschen haben Leben heute und so.

00:25:53: Das ist mir klar.

00:25:54: aber ich konnte halt diesen Effort einfach natürlich nicht messen.

00:25:57: also wenn man jetzt denkt... Also ich komme aus dem Marketingbereich zum Beispiel.

00:26:03: Ich track Marketingkampagnen.

00:26:05: Also ich habe das ganze analytisch im Blick zahlen.

00:26:08: Wenn irgendwelche Zahlen nicht gut sind dann weiß ich welche Stellschrauben mich drehen muss damit es läuft.

00:26:12: ein Kind ist ja keine Statistik Nicht jeder Tag ist irgendwie leicht, und dann kommt man automatisch in diese Überforderung- und Unterforderungsspirale.

00:26:23: Also einfach dieses Hey!

00:26:26: Ich bin den ganzen Tag beschäftigt teilweise mit Dingen wo ich überhaupt nicht weiß was ich tun soll.

00:26:30: Dieses Kind schreibt mich an und weiß vielleicht selber nicht wieso?

00:26:34: Und ich weiß auch nicht was ich dagegen tun sag' und bin damit jetzt überfordert.

00:26:38: und gleichzeitig natürlich mit diesen vermeintlich leichten Aufgaben bin ich unterfordert.

00:26:43: also dieser Klassische Spirale, glaube ich, kennen einige Mama's.

00:26:47: Und da fühlt man sich natürlich dann auch wieder sehr schnell in allem irgendwie verloren.

00:26:51: und dann denkt man sich, boah früher war ich halt jemand der alles irgendwie im Griff hatte, die einen Überblick hatte, den einen Plan hatte und das ist jetzt weg und genau, dann kommt vielleicht ein bisschen zu dieser Negativgedanke wie sich alles verändert und ich persönlich habe mich da natürlich... unglaublich unter Druck ist als gefühlt.

00:27:09: nicht nur weil ich mir dachte hey, muss das jetzt alles genießen?

00:27:11: Ich bin jetzt hier in so einer Glücksbubblein der ich schweben muss.

00:27:15: Ja sondern halt auch weil... Weil ich einfach natürlich selber nicht mehr wusste wer ich bin und mir dann dachte ich bin damit alleine weil alle in ihrer Glücks-Bubble schwäben bis ich natürlich angefangen habe mit anderen darüber zu sprechen und dann gemerkt hab hei die sind auch alle Klar, Happy war ich auch oder bin ich auch.

00:27:34: Ich liebe diese Rolle und ich liebe die neue Version von mir.

00:27:37: Dann werden wir wieder beim Punkt dieses Verändern.

00:27:41: Es hat sich auf mich unfassbar positiv ausgewirkt.

00:27:45: also ich lieb alles daran gleichzeitig merke aber halt dass es irgendwie noch nicht hundertprozentig Grund ist.

00:27:53: und nur mal in Anführungszeichen Wenn man das immer so sagt, das hört sich auch gleich wie du negativ an.

00:28:01: Sondern ich möchte halt mehr.

00:28:04: Also ich möchte Mama sein und gleichzeitig möchte ich aber auch noch andere Dinge.

00:28:10: Und genau, das ist einfach so ein Punkt.

00:28:13: Das hat mich danach zu Nachdenken gebracht.

00:28:15: Wie gesagt durch die Gespräche mit anderen, dass ich einfach weiß hey, so geht es eigentlich ganz vielen!

00:28:19: Die wollen alle mehr.

00:28:21: oder natürlich ist jemand vielleicht auch sehr erfüllt in dieser Rolle im Mama sein?

00:28:26: und hat aber ja trotzdem den Wunsch, nebenbei noch irgendwie mehr zu wollen.

00:28:31: Ich meine jetzt nicht dass man sich selbstständig machen muss oder Karriere machen muss sondern man kann ja auch keine anderen neue Hobbys entdecken wie Backen zum Beispiel oder Kunst oder sich vielleicht noch ehrenamtlich engagieren oder keine Ahnung.

00:28:43: also die Optionen sind unendlich was man halt selber für sich als mehr definiert.

00:28:50: Ja, und wenn du das Gefühl hast mit all diesen Mama-Themen allein zu sein, dann bleibt gern hier.

00:28:55: Abonniert den Podcast um keine Folge zu verpassen!

00:28:58: Und ich bin jetzt raus weil meine kleine Maus braucht noch jetzt.

00:29:03: Deswegen würde ich mich freuen, wenn du beim nächsten Mal wieder rein hörst oder du mir zum Beispiel auf Instagram unter mamafase.podcast schreibst und nicht mehr über diese Folge oder irgendeine andere Folge austauscht.

00:29:15: Bis zur nächsten Folge.

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